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Rose: „Wir sind für einen Fehler bestraft worden“

Red Bull Salzburg hat das „Wunder“ in der Fußball-Europa-League nicht geschafft. Im Achtelfinal-Rückspiel gegen SSC Napoli war trotz eines 3:1-(1:1)-Heimsieges am Donnerstag Endstation. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose verkaufte sich vor 29.520 Zuschauern in Wals-Siezenheim allerdings teuer, nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel gelang den Italienern aber mit dem Gesamtscore von 4:3 der Aufstieg. Das sagten die beiden Trainer und RB-Sportboss Christoph Freund nach dem Spiel:

Marco Rose (Salzburg-Trainer): „Es ist eine Mischung aus großer Enttäuschung natürlich, aber auch Stolz auf die Mannschaft, Stolz auf das Publikum hier. Weil das Spiel war zu Ende, und das Stadion war noch ziemlich voll, obwohl wir ausgeschieden sind. Ich glaube, die Jungs haben heute extrem viel investiert und probiert. Trotzdem sind wir ganz bitter bestraft worden für einen Fehler. Jetzt in irgendeiner Form von Abschiedsszenarien zu reden, ist völlig falsch. Jetzt kommen ganz wichtige Wochen auf uns zu. Es war heute wichtig, dass wir gezeigt haben, dass wir da sind. Das gilt es abzuspeichern und in die nächsten Wochen mitzunehmen. Heute haben wir, glaube ich, ein Zeichen gesetzt. Das müssen wir aber jedes Wochenende bringen. Neapel gehört zu den Favoriten, denn wenn man uns rausschmeißt, dann kann man in diesem Wettbewerb weit kommen.“

Christoph Freund (Salzburg-Sportdirektor): „Das Herz blutet nicht, wir sind extrem stolz auf diese Leistung. Die Mannschaft hat einen unglaublichen Europacup-Abend wieder abgeliefert. Wenn man weiß, gegen wen wir da gespielt haben, wie viele Torchancen wir uns erarbeitet haben, dann ist nur eines nicht perfekt. Aber die Leistung war herausragend. Es war wieder eine außergewöhnliche Europacup-Saison. Heute war es wieder eine Mega-Leistung. Wir hätten sogar verdient gehabt, mit 5:1 weiterzukommen, aber das Quäntchen Spielglück war nicht auf unserer Seite.“

Carlo Ancelotti (Napoli-Trainer): „Unser Ziel war gut anzufangen, Persönlichkeit und Mut zu zeigen. Das ist gelungen. Wir waren auch aggressiv, sind verdient in Führung gegangen. Spieler sind auch nur Menschen, und nach dem Tor von (Arkadiusz) Milik ist ein mentaler Aspekt bei den Spielern dazugekommen. Im Grunde genommen wollten sie in der zweiten Hälfte das Ergebnis verwalten, und da ist es normal, dass man gegen so starke Teams wie Salzburg ins Hintertreffen kommt, dass die aufkommen und sich wehren. Sie haben dann Stärke gezeigt, deshalb haben wir gegen Ende des Spieles gelitten. Salzburg hat eine tolle Mannschaft mit vielen jungen Spielern, die hohe Qualität haben. Sie haben einen sehr guten Rhythmus im Spiel, und über die Stärke von Salzburg ist eigentlich alles gesagt, wenn man bedenkt, dass diese Mannschaft letztes Jahr ins Halbfinale der Europa League gekommen ist.“

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Mittwoch, 03. März 2021
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