14.02.2019 05:00 |

Doppelpack

Die harmonischsten Sturm-Duos Europas

Man trifft sie meist nur im Doppelpack an, sie teilen ihre schönsten Momente miteinander und sie ergänzen sich im besten Fall perfekt: Diese Merkmale treffen nicht nur auf glückliche Liebespaare zu, sondern auch auf die besten Sturm-Duos des europäischen Spitzenfußballs.

Rivaldo und Ronaldo, Pippo Inzaghi und Andriy Shevchenko oder Lionel Messi und Luis Suárez:Die Liste an legendären Sturmduos im internationalen Spitzenfußball ist lang. Zusammen kann ein treffsicheres Angreifer-Paar schon mal eine ganze Meisterschaft entscheiden. Dabei lässt sich die Effektivität zweier Spieler aber natürlich nicht nur an der Gesamtzahl ihrer Tore messen. Passend zum Valentinstag hat das Wettportal Interwetten stattdessen analysiert, welche Duos auf dem Platz wirklich harmonieren und sich am häufigsten gegenseitig ihre Treffer auflegen - mit mal mehr, mal weniger überraschendem Ergebnis.

Traumpaar Sarabia und Ben Yedder
Auf Platz eins rangiert ein (noch) eher unbekannteres Duo: Pablo Sarabia und Wissam Ben Yedder vom FC Sevilla. Beide spielen seit 2016 in Sevilla und scheinen spätestens in der laufenden Saison so richtig zueinander gefunden zu haben. Von den 20 Treffern, die sie insgesamt erzielten, legten sie sich neun gegenseitig auf. Ein echter Treuebeweis. Zusammen schossen sie so 53 Prozent aller Ligatore des Vereins. Wie wichtig sie für Sevilla sind, bewiesen Sarabia (25 Jahre) und Ben Yedder (28) erst am vergangenen Spieltag. Beim Spielstand von 0:2 drehten die beiden die Partie gegen SD Eibar im Doppelpack und erzielten innerhalb der letzten Minuten zwei Treffer. Das Tor von Ben Yedder legte - wer auch sonst - Sarabia mustergültig vor.

Neymar und Mbappé verzaubern Frankreich
Die Silbermedaille holt sich das vielleicht berühmteste und mit 380 Millionen Euro Gesamtmarktwert definitiv teuerste Paar der Welt: Neymar und Kylian Mbappé von Paris Saint-Germain. Sie legten sich bislang ebenfalls neun Treffer auf, insgesamt bringt es das Duo auf 31 Ligatore. Da PSG in der heimischen Liga trotz der ersten Saisonniederlage gegen Lyon fast konkurrenzlos ist, geht es dort wohl eher um persönliche Rekorde als um die Frage nach der Meisterschaft.

Und in dieser Kategorie befinden sich Neymar und Mbappé auf bestem Weg: Neymar brauchte für seine 13 Treffer gerade mal 13 Einsätze, und sein erst 20-jähriger Sturmpartner könnte sogar Torschützenkönig werden. Darüber hinaus überbieten sich beide aber nicht nur gegenseitig, sondern harmonieren auch miteinander auf dem Platz. Auf weitere herrliche Tempo-Kombinationen müssen Fans aber erst einmal verzichten: Neymar fällt mit einem Mittelfußbruch rund drei Monate aus. Dass Mbappé seinen Sturmpartner aber nicht unbedingt braucht, zeigte sich erst in der Champions-League gegen Manchester United: Ohne Cavani und Neymar gewann PSG im Old Trafford verdient 2:0.

Top-Klubs wollen Lilles Sturmduo
Der einzige ernstzunehmende PSG-Verfolger in der Liga, OSC Lille, rangiert nicht zuletzt dank Nicolas Pépé und Jonathan Bamba auf Platz zwei in Frankreich. Der Weg des Sturmduos scheint vorgezeichnet: Pépé und Bamba dürften wohl wie so viele junge französische Talente den Sprung nach England, Spanien oder Deutschland schaffen. Besonders um Pépé ranken sich schon zahlreiche Gerüchte. Natürlich sollen auch Bayern München und Manchester City interessiert sein. Ein Deal im Winter kam aber nicht zustande - auch, weil der 23-Jährige einem Transfer selbst einen Riegel vorschob. Er verfolge einen klaren Karriereplan und wolle langsam einen Schritt nach dem anderen machen, ließ er verlauten.

Ronaldo profitiert von Mandzukics Eifer
Einer darf allerdings in keinem Ranking fehlen: Cristiano Ronaldo, mit dessen Verpflichtung Juventus Turin die ohnehin schon erdrückende Dominanz in der Serie A nach sieben Meisterschaften in Folge noch weiter ausgebaut hat. Sicherlich auch ein Verdienst des Portugiesen, der bereits auf 18 Ligatreffer kommt.

Viel zu wenig wird jedoch über Mario Mandzukic gesprochen. Der Kroate gilt als Kampfmaschine, Antreiber und Vorbereiter in einem, hat zudem seinen Torriecher nicht verloren. Für Ronaldo jedenfalls ist er der wichtigste Zuarbeiter. Und für den Experten und ehemaligen Kapitän des FC Bayern, Stefan Effenberg, noch viel mehr, wie er im Interview verriet: „Mandzukic gehört für mich zu den drei besten Stürmern der Welt. Wenn er nicht so alt wäre, müsste er einen Marktwert von 200 Millionen Euro haben. Den würde ich zehnmal lieber nehmen als einen Neymar.“

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