Stadt und Land einig:

LIVA zahlt 650.000 Euro für das Bruckner Orchester

Es ist eine Einigung - unterschrieben ist der Vertrag allerdings noch nicht. Aber nach der Aufkündigung des Theatervertrages durch die Stadt Linz ist jetzt mehr als nur Hoffnung am Horizont. Nach drei intensiven Verhandlungsrunden ist klar: Das Bruckner Orchester spielt weiterhin fix im Linzer Brucknerhaus!

„Wir freuen uns ausgesprochen über die Einigung der Stadt Linz mit dem Land Oberösterreich und darüber, dass wir uns damit wieder ganz unserer ureigenen Aufgabe, der Kunst, widmen können“ lässt Chefdirigent Markus Poschner ausrichten. Allerdings liegt auch vor ihm noch ein Brocken Arbeit. Die vorläufige Einigung zwischen Stadt und Land betrifft lediglich das Gerüst: 650.000 Euro lässt sich die LIVA künftig zehn Auftritte des Orchesters pro Jahr kosten. „Das ist unser Beitrag, damit das Bruckner Orchester unser Residenzorchester bleibt“, betont der Linzer Bürgermeister Klaus Luger. Über die inhaltliche Ausrichtung der Konzerte wird es weitere Verhandlungen zwischen Poschner und Brucknerhaus-Chef Dietmar Kerschbaum geben müssen.

Gestaltungsfreiheit
Diesbezüglich geht vor allem ein Wunsch des Chefdirigenten in Erfüllung: „Die hinzugewonnene programmatische Gestaltungsfreiheit wird die Stärkung der internationalen Marke Bruckner Orchester weiter beschleunigen“, so Poschner. Auch die Jugendschiene soll weiterhin stattfinden.

Warum der Vertrag noch nicht unterschrieben ist, hat laut Bürgermeister Luger ganz pragmatische Gründe: „Ich bin auf Dienstreise, anschließend ist der Landeshauptmann auf Skiurlaub. Aber danach werden wir alles unter Dach und Fach bringen.“

Milli Hornegger/Kronen Zeitung

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