Österreich war im vergangenen Jahr ein beliebtes Urlaubsziel. Sowohl in- als auch ausländische Gäste sorgten mit fast 150 Millionen Nächtigungen für einen Rekord. Nach einer erfolgreichen Sommersaison verlief auch der Start in die Wintersaison 2018/19 aufgrund des „überdurchschnittlich guten Dezemberergebnisses“ positiv.
Mit fast 150 Millionen Nächtigungen sei im Vorjahr ein neuer Höchstwert erreicht worden, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit. Gegenüber 2017 entspricht das einem Anstieg um 3,6 Prozent. Zuwächse gab es sowohl bei inländischen (plus 2,2 Prozent auf 39,37 Millionen) als auch ausländischen Gästenächtigungen (plus 4,2 Prozent auf 110,38 Millionen).
Mehr Gäste aus Ungarn
Bei der Zahl der Gäste gab es mit rund 45 Millionen einen neuerlichen Rekordwert, wobei sich die Ankunftszahl inländischer Gäste um drei Prozent erhöhte und jene ausländischer Gäste um 4,6 Prozent stieg. Einen starken Aufwind gab es bei Gästen aus Deutschland, die mehr als ein Drittel (56,26 Millionen) der gesamten Übernachtungen stellten (plus fünf Prozent). Rund zehn Millionen Übernachtungen (plus 2,7 Prozent) fielen auf Gäste aus den Niederlanden, dem zweitwichtigsten Herkunftsmarkt. Den höchsten Anstieg gab es mit fast neun Prozent bei ungarischen Gästen. Weniger gefragt war Österreich 2018 bei Touristen aus der Schweiz und Liechtenstein sowie Italien.
Wien verzeichnet Plus von 6,3 Prozent
Die Bundeshauptstadt Wien durfte sich über einen regelrechten Touristenansturm freuen. Die Übernachtungen legten von 6,3 Prozent auf 16,5 Millionen zu. Starke Zuwächse gab es auch in den Bundesländern Oberösterreich (plus 5,7 Prozent), Salzburg (plus 4,2 Prozent) und Tirol (plus 3,6 Prozent). Einzig im Burgenland gingen die Übernachtungszahlen im Vorjahr um 1,4 Prozent zurück.
Wintersaison ebenso positiv eingeläutet
Im November und Dezember 2018 stiegen die Übernachtungen um 7,6 Prozent auf 16,57 Millionen. In diesem Monat stiegen ausländische Gästenächtigungen mit rund zehn Prozent deutlich an, während Nächtigungen inländischer Gäste leicht rückläufig (minus 1,3 Prozent) waren.










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