Groß war die Angst vor dem Testspiel gegen EM-Endrunden-Teilnehmer Russland, dass nach dem Ende der langen Meisterschaftssaison bei Österreichs Teamspielern schon die Luft heraußen sei. Aber Österreichs Team zeigte kämpferische und spielerische Qualitäten und holte gegen Russland ein mehr als verdientes torloses Remis.
Teamchef Krankl hatte angekündigt, gegendie stark eingeschätzten Russen auf Konter spielen zu lassen.Soweit kam es aber gar nicht, denn Österreich zeigte vonBeginn an ein starkes Pressing und ließ die Russen gar nichterst ihre technischen Stärken ausspielen.
Torschüsse gab es in der ersten Hälftegleich einige - allerdings fast ausschließlich auf das Torder Russen, Torhüter Mandl wurde überhaupt erst in derzweiten Hälfte geprüft, als er zwei gefährlicheSchüsse entschärfen konnte.
Auf der anderen Seite hatte Mario Haas die großeChance aufs 1:0, verzog aber knapp am linken Eck. Es folgten Chancenvon Dollinger, Stranzl und Kollmann, ehe die Russen erst in denletzten 10 Minuten das Spiel halbwegs unter Kontrolle bekommenkonnten.
In dieser Phase zeigte Teamchef Krankl aber Mutund brachte mit Wallner, Linz und Kollmann gleich drei Stürmer.Die Österreicher hatten in den letzten fünf Minutenund in der Nachspielzeit noch Chancen durch Freistößevon Kollmann und Wallner (Hiden im Nachschuss), aber letztlichblieb es bei einem für die Russen äußerst schmeichelhaftentorlosen Unentschieden.
Auf diese Leistung unserer Mannschaft kann man inZukunft durchaus bauen, vor allem wenn man in Betracht zieht,dass mit Ehmann und Ivanschitz zwei der größten Stützender Mannschaft verletzungsbedingt gefehlt haben.
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