Mi, 14. November 2018

5:2 in Trondheim

09.11.2018 06:04

Salzburg: „Bist du deppert, es war unglaublich!“

Vier Spiele, vier Siege: Die Salzburger Bullen sind nach dem 5:2-Torfestival bei Rosenborg Trondheim in der Europa League weiter makellos. Kurios: Salzburg muss trotz des Punktemaximums noch leicht zittern. Und Triple-Torschütze Takumi Minamino strahlte bis über beide Ohren.

Zwei Grad Celsius zeigte das Thermometer gestern Abend in Trondheim an, als Schiedsrichter Eskov die Partie zwischen Rosenborg und Salzburg anpfiff.

„Richtig gut“
Von einem „Eisschrank Lerkendal-Stadion“ war dennoch keine Spur, weil die Bullen den 12.386 Fans von Beginn an einheizten, vor allem im ersten Durchgang Fußball vom Allerfeinsten boten. „Das war eine richtig gute erste Halbzeit. Es macht einfach Spaß, der Mannschaft zuzuschauen“, lobte Salzburgs Sportdirektor den Auftritt des Teams.

Minamino überstrahlt alles
Einer bereitete dem Bullen-Boss besondere Freude: Triplepacker Takumi Minamino! Der Japaner, der in zuvor 16 Einsätzen für die Bullen in der Europa League drei Treffer verbuchte, verdoppelte in Trondheim seine Torausbeute. „Das war für mich gut, aber natürlich auch für die Mannschaft“, strahlte der aus Osaka stammende Mann des Abends, der bei seiner Auswechslung in Minute 78 von den rund hundert mitgereisten Bullen-Fans gefeiert wurde, bis über beide Ohren. Und ergänzte im fast perfektem Deutsch: „Bist du deppert, es war unglaublich!“

Leipzig patzte
Jenes Team, das im vierten Spiel in Europa-League-Gruppe B den vierten Sieg feierte, mit dem Punktemaximum von zwölf Zählern klarer Tabellenführer ist und dennoch noch immer nicht fix im Europacup überwintert. Da der schottische Meister Celtic überraschend mit 2:1 über Leipzig triumphierte, könnte Österreichs Serien-Meister theoretisch noch aus den Top 2, die für den Einzug ins Sechzehntel-Finale reichen, verdrängt werden. „Verrückt, dass wir mit vier Siegen noch nicht durch sind“, lautete daher der Tenor.

Rose war zufrieden
Die Freude über die nächste Europa-League-Gala konnte das bei Salzburg aber nicht trüben. „Man hat gesehen, dass wir unbedingt gewinnen wollten. Der Gegner ist untergegangen, das war auch in der Höhe verdient“, schwärmte Stefan Lainer.

Christoph Nister, Kronen Zeitung

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