29.09.2018 06:00 |

Rad-Weltmeisterschaft

Fans aus der ganzen Welt treiben ihre Idole an

Seit Donnerstag steht Kufstein als vierter und letzter Startort ganz im Zeichen der Straßenrad-WM. Und auch die Perle Tirols glänzte - so wie bisher alle Orte - mit perfekter Organisation. Gänsehaut-Atmosphäre pur war zu spüren, obwohl die WM-Höhepunkte erst am Samstag und Sonntag mit den Elite-Rennen in Szene gehen.

Strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen und Volksfeststimmung. All die monatelangen Bemühungen und Strapazen im Vorfeld schienen auf einen Schlag vergessen. Man erlebte auch am Freitag in Kufstein ausgelassene Stimmung, sah viele lachende, friedliche Gesichter.

Unter ihnen auch Thomas Ebner vom Stadtmarketing Kufstein: „Die immensen Vorarbeiten scheinen sich wirklich auszuzahlen. Wir freuen uns, dass wir den unzähligen Besuchern und Fans nicht nur eine tolle Rennatmosphäre bieten können, sondern auch ein tolles Rahmenprogramm.“ Dieses umfasste beispielsweise gestern am Abend den Auftritt von Rockröhre Bonnie Tyler auf der Festung Kufstein.

Radsportler werden zu Topleistungen motiviert
Aber was wäre eine Sportveranstaltung ohne Fans? Genau: Laaaangweilig! Sie sind der Pulsschlag, treiben die Sportler an, motivieren sie zu Topleistungen. So wie auch Emilio und seine Frau Theresa aus Spanien, die mit einem befreundeten Ehepaar die ganze Woche bei dieser Rad-Weltmeisterschaft in Tirol dabei sind.

„Diese WM hier ist wirklich super und die Kulisse traumhaft. Unser 17-jähriger Sohn Ivanko war bei den Junioren für Spanien am Start. Das war seine erste WM-Teilnahme. Wir waren so wahnsinnig nervös und aufgeregt“, erzählt Emilio im „Krone“-Gespräch.

Wesentlich gelassener hingegen ist Emile Gutenkauf aus Kehlen in Luxemburg unterwegs. Und das viele Kilometer. Auf rund 30.000 im Jahr kommt der ehemalige Medienschaffende mit seinem Mobilheim, verfolgt den Profi-Radsport quer durch Europa. Sein zweites Zuhause, ein umgebauter Ford Transit, verfügt über Annehmlichkeiten wie Satelliten-TV, Dusche mit WC und WLan.

Foto-Journalismus als Leidenschaft
Der sympathische Luxemburger hat drei Passionen: Zum einen den Radsport, dann den Foto-Journalismus und zuletzt das unabhängige sich Fortbewegen und Stehenbleiben, wo man Lust hat. Das hat der rührige Pensionist perfekt unter einen Hut gebracht. Sämtliche Details für die UCI-Straßenrad-WM plante er wochenlang bis in das kleinste Detail.

Emile bleibt bis Sonntag in Kufstein und beliefert, unterstützt von seinem E-Mountainbike „made in Austria“, von da aus die Medien in seiner Heimat Luxemburg.

Hubert Berger und Claus Meinert, Kronen Zeitung

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