Mi, 12. Dezember 2018

Von Hochstand geborgen

19.09.2018 12:22

Hirsch mit Bär verwechselt: Zwei Wanderer in Angst

Bär oder Hirsch? Zwei Wanderer verirrten sich in Salzburg, als dann auch noch ein vermeintlicher Bär zu brüllen begann, versteckten sich die Wienerin und der Vorarlberger auf einem Hochstand. Neun Bergretter holten die beiden ab und leisteten Aufklärungsarbeit: Bei den Rufen handelte es sich um das Liebeswerben eines Rothirsches.

Diese Geschichte sorgte wohl bei dem einen oder anderen Bergretter für ein kleines Schmunzeln. Eine Wienerin und ein Vorarlberger brachen am Dienstag in Bad Gastein zur Palfner Hochalm auf, wo sie erst gegen 19 Uhr ankamen. Auf dem Rückweg verirrte sich das Duo in der Dunkelheit und geriet dabei in den Palfnergraben.

Auf Hochstand geflüchtet
Im Finstern hörten sie dann auch noch ein Brüllen. Die Urlauber dachten sofort an einen Bären, vor dem sie sich in Sicherheit bringen mussten, und stiegen auf einen Hochstand. Sie alarmierten die Bergrettung. Neun Helfer der Ortsstelle Bad Gastein konnten die Urlauber nach einer Suchaktion kurz vor 22 Uhr bergen. Die Bergretter konnten auch schnell Entwarnung geben: Bei den Rufen handelte es sich nicht um einen Bären sondern um das Liebeswerben eines Rothirsches.

Touren besser planen
„Berggeher sollten grundsätzlich rechtzeitig zu Wanderungen und Bergtouren aufbrechen. Besonders mit der beginnenden Herbstzeit muss die früher einsetzende Dämmerung unbedingt mit in die Tourenplanung einbezogen werden“, weist Bezirksleiter-Stellvertreter Gerhard Kremser von der Bergrettung auf die Notwenigkeit guter Vorbereitung hin. „Und natürlich auch, dass manches Brüllen einfach nur ein Liebeswerben in der Brunftzeit sein kann“, ergänzte der Bergretter mit einem Augenzwinkern.

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