Fr, 19. Oktober 2018

Kuvert war aufgerissen

03.09.2018 07:41

Tirolerin (42) verärgert: Post verlor 500 Euro

Die Beschwerden gegenüber der Post AG nehmen kein Ende! Eine Völserin (42) erwartete von ihrem Onkel 500 Euro gut versteckt in einem Kuvert, das er vor wenigen Wochen per Einschreiben an sie geschickt hatte. Das Kuvert kam an, doch es war aufgerissen und der Inhalt fehlte. Die Nachforschung blieb ohne Ergebnis.

Die Tirolerin war kurz davor, in ihren wohlverdienten Urlaub zu fliegen. Ihr Onkel (79) wollte der 42-Jährigen für die Reise noch ein Taschengeld in der Höhe von 500 Euro zukommen lassen.

„Da er sich mit Online-Überweisungen schwer tut, hat er sich für den klassischen Postweg entschieden. Er gab den Brief per Einschreiben auf und hat dabei die fünf 100-Euro-Scheine gut im Kuvert versteckt. Man konnte den Inhalt nicht erkennen“, so die Völserin.

Kuvert war aufgerissen
Der eingeschriebene Brief kam auch tatsächlich wenige Tage später bei der 42-Jährigen an. Doch als ihr der Briefträger das Kuvert überreichte, stockte ihr regelrecht der Atem. „Es war nicht nur aufgerissen, sondern das ganze Bargeld fehlte“, schildert sie. Die Tirolerin hat sofort den Briefträger damit konfrontiert. „Doch er meinte, dass er in dieser Situation nichts für mich tun könne. Ich solle mich an den Kundendienst wenden“, teilt die 42-Jährige mit.

„Das Geld ist futsch“
Als sie bei der Hotline nach langer Wartezeit endlich an die Reihe kam, wurde sie unfreundlich behandelt. Schließlich hat sie online einen Nachforschungsauftrag beantragt. Rund drei Wochen später erhielt sie das Ergebnis mittels eines Briefes. „Darin stand, dass das Bargeld nicht mehr auffindbar wäre und dass sich die Post AG zwar für die Unannehmlichkeiten entschuldigen würde, doch dass sie laut Gesetz bei Geldversendungen keinerlei Haftung übernehmen müsse“, schildert die Völserin.

Keine Post-Kundin mehr
Gegen diese Begründung hat die 42-Jährige auch gar nichts einzuwenden. Ihr geht es vielmehr ums Prinzip. „Es kann doch nicht sein, dass ein eingeschriebener Brief, für den man mehr bezahlt, einfach so aufgerissen wird oder in anderen Fällen sogar verloren geht. Ein derartiger Versand - unabhängig vom Inhalt - muss doch besser bewacht sein als ein Standardversand“, verdeutlicht die Tirolerin.

Sie hat jedenfalls mittlerweile die Konsequenzen gezogen: „Ich werde nie wieder etwas über die Post AG verschicken.“ 

Jasmin Steiner
Jasmin Steiner

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