Sa, 15. Dezember 2018

Lange vor dem Einlass

19.07.2018 13:00

Die „Badezimmer“ werden frühmorgens sauber gemacht

Der Bodensauger zieht am Boden des Familienbeckens seine Runden. Bademeister Willi Rammerstorfer stellt den Besen zur Seite und kontrolliert den Schlauch des Poolroboters. Schon lange, bevor heute um 9 Uhr die Kassen zum Parkbad in Linz öffnen, wird hinter den verschlossenen Türen auf Hochtouren gearbeitet.

„Ab 9 Uhr geöffnet“ - so lautet die goldene Regel, die für fast alle Freibäder in Oberösterreich gilt, so heute etwa auch im Welldorado in Wels, im Waldbad in Pasching oder im „Aquarella“ in St. Georgen/Gusen. Im Parkbad in Linz öffnete heute das erste Kassahäuschen bereits um 7 Uhr. Denn beim Morgenschwimmen konnten da schon die ersten Bahnen im Sportbecken gezogen werden. Für die Linz-AG-Mitarbeiter bedeutet das also: noch früher aufstehen als sonst! Denn dieser Bereich des Bads muss bereits gereinigt und der Kontrollrundgang des Bademeisters abgeschlossen sein, wenn das Drehkreuz um Punkt 7 Uhr entsperrt wird.

Eine Filteranlage wird noch händisch bedient
Während der Bademeister in der Früh-Frühschicht auch zum Kassier wird, gehen abseits davon die Vorbereitungsarbeiten auf den Badetag ihren geordneten Gang: Alfred Kreindl kontrolliert unterirdisch im Technikraum die Filteranlagen, nimmt jene für das Erlebnisbecken noch händisch in Betrieb. Der Wasserstand in den Ausgleichsbecken wird kontrolliert, auch die pH-Werte werden gecheckt.

Viele Handgriffe
40 Mitarbeiter sind in jenem Bad beschäftigt, das im Vorjahr 149.790 Badegäste gezählt hat, 15 davon sind an einem regulären Tag im Einsatz. Vom Abtransport des Mülls über die so genannten Badefrauen, die die Reinigung der Duschen, Toiletten und der Anlage übernehmen, bis hin zu den Bademeistern - „man braucht jeden, damit der Betrieb läuft“, sagt Betriebsleiter Wilfried Hartl.

An Spitzentagen bis zu 5000 Gäste
In den Morgenstunden, vor dem Einlass, liegt die Anlage idyllisch da. Ein Hase läuft davon. Die acht Rasenroboter ziehen ihre Runden. „Es ist ein Paradies, in dem man arbeiten kann“, sinniert Hartl. Ein Paradies, das man sich an Spitzentagen mit 4000 bis 5000 Gästen teilt. Dann ist es vorbei mit der Ruhe.

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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