Mo, 17. Dezember 2018

Tiroler Unterland

25.06.2018 09:17

Drei Brände im Juni: Firma zittert vor Feuerteufel

Im Tiroler Ort Erpfendorf geht derzeit die Angst vor einem Feuerteufel um! Vier Brände gab es bisher im Juni - dreimal war ein und dieselbe Firma betroffen. Zuletzt in der Nacht auf Sonntag. Der Schaden beträgt mittlerweile weit mehr als 100.000 Euro. Von Seiten des Betriebes heißt es: „Wir müssen den Täter endlich erwischen!“

Hat der mysteriöse Brandstifter schon wieder zugeschlagen? Kurz nach Mitternacht heulten am Sonntag in Erpfendorf die Sirenen auf. Im Gewerbegebiet war auf dem Areal eines Unternehmens, das auf Dämmstoffe spezialisiert ist, Feuer ausgebrochen. Und zwar zum bereits dritten Mal im Juni. So wie schon bei zwei Fällen Anfang des Monats wurden auch dieses Mal so genannte Oktabins - stabile Verpackungen aus Karton - in Brand gesteckt. Gefüllt waren diese mit einem speziellen Dämmmaterial.

Die Ermittlungen laufen in Richtung Brandstiftung, wird es im Polizeibericht vorsichtig formuliert. Intern zweifelt aber keiner daran, dass hier ein Feuerteufel sein Unwesen treibt. Derselben Meinung ist man auch bei der betroffenen Firma.

„Müssen ihn erwischen“
„Das war definitiv Brandstiftung. Wir sind ratlos. Wir müssen den Verantwortlichen nun endlich erwischen“, heißt es auf „Krone“-Anfrage. Solche Oktabin-Kartons ließen sich übrigens nicht so einfach anzünden. „Nur mit einem Feuerzeug bringst du die nicht zum Brennen. Da braucht es schon Brandbeschleuniger.“

Das darin befindliche Dämmmaterial brenne gar nicht - es wurde aber wegen der Hitze zerstört. Alles in allem entstand bei den drei Bränden ein Schaden von mehr als 100.000 Euro. Aufgrund von Bauarbeiten seien die Kartons im Bereich eines überdachten Mitarbeiterparkplatzes gelagert gewesen. Die Ermittlungen zur Ausforschung des Täters laufen auf Hochtouren.

Waldbrand verhindert
Möglicherweise ist der Feuerteufel auch für einen Brand in einem Waldstück am 16. Juni verantwortlich. Damals hatte ein Mountainbikefahrer gemeldet, dass nahe des Siedlungsgebietes ein Reisighügel brennt. Durch den raschen Einsatz konnte Schlimmeres verhindert werden.

Hubert Rauth
Hubert Rauth

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