Je mehr Menschen sich nämlich mit dem H1N1-Virus infizierten, desto mehr würden auch zu Hause bleiben – sei es, um sich auszukurieren, oder aus Angst vor einer Ansteckung. In diesem Fall, so die Befürchtungen der GAO, würden Millionen Menschen von zu Hause aus auf das Internet zugreifen, um ihrer Bürotätigkeit nachzugehen oder sich schlichtweg die Zeit zu vertreiben.
Die Folge: eine Überbelastung des Internets, die schließlich zu dessen Totalausfall führen könnte, wie das GAO in einer Grafik anschaulich demonstriert (siehe Bild). Da dann auch die Wirtschaft zum Erliegen käme, überlegt die Behörde nun, wie man das Web im Ernstfall schützen könnte. Eine Möglichkeit sei es, private Internetzugänge zu bremsen oder gar zu blockieren, eine andere sieht das Abkoppeln ganzer Stadtteile vom Netz vor. Vorausgesetzt die Regierung gebe entsprechende Order an die Internetprovider.
Dass es so weit kommt, ist jedoch eher unwahrscheinlich. Das US-Heimatschutzministerium, zuständig für den Schutz "kritischer Telekommunikationsinfrastrukturen", gab in einer Stellungnahme zu verstehen, dass "die Hoffnung auf einen ungestörten Internetzugang während einer Pandemie nicht realistisch" sei. Der Behörde zufolge gebe es keine Möglichkeit, einer solchen Internetbelastung wirkungsvoll zu begegnen.









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