Di, 21. August 2018

Drama auf See

08.03.2018 06:00

Kinder, Eltern und Retter im Eis eingebrochen

Vom Eislaufen haben Anita D. aus dem steirischen Eggersdorf und ihr Gatte Alois bis auf Weiteres genug – und das aus gutem Grund: Am Sonntag brachen sie und ihre Kinder auf dem Stubenbergsee in der Steiermark im Eis ein, wobei die Erwachsenen bis zum Hals im Wasser waren. Nun wollen sie sich bei ihren (unbekannten) Rettern bedanken.

Als sich Anita D. (39), ihr Mann Alois (50) und die Kinder Jessica (12) und Michael (9) die Eislaufschuhe anzogen, befanden sich laut Schätzung der Steirerin „sicher 50 Leute“ auf dem See. Die Freude am Wintersport währte diesmal nur kurz, gegen 14.30 Uhr geschah ein Unglück.

„Ich war vielleicht 20 Meter vom Ufer entfernt, da hat das Eis plötzlich nachgegeben und ich bin eingebrochen“, schildert die zweifache Mutter. „Meinen Kindern ist dasselbe passiert, aber in unmittelbarer Ufernähe. Eine Unbekannte hat sie in Sicherheit gebracht. Vielen, vielen Dank!“ Anita D. selbst war bis zum Hals im Wasser, stehen konnte sie nicht. In dieser gefährlichen Situation kam ihr der Gatte – er ist Mitglied bei der Feuerwehr – zu Hilfe.

Steirer kroch zur Ehefrau - und brach auch ein
Vorsichtig, ganz langsam kroch Alois D. zu seiner Frau vor. „Er wollte mich an der Hand nehmen, doch dann ist er selber eingebrochen, war ebenfalls bis zum Hals im Wasser.“ Kurz darauf wurden zwei unbekannte Männer zu Rettern in höchster Not. Anita D.: „Mithilfe eines Pullovers, an dem erst ich mich, dann mein Mann sich festgehalten hat, sind wir ans Ufer gezogen worden. Dabei ist auch einer der Helfer eingebrochen und vom Begleiter gerettet worden.“

„Wir möchten uns bei den Rettern bedanken“
Das Ehepaar ging zum Auto, schaltete die Heizung auf „Maximum“ ein, entledigte sich der Kleidung und fuhr in der Unterwäsche zurück nach Hause. Die Geretteten wollen den leider unbekannten Helfern persönlich danken. Meldet euch bei der „Krone“ unter der Nummer 057060/56178. Wir geben die Daten gerne an das Ehepaar weiter!

Manfred Niederl, Kronen Zeitung

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