Weil viele Staaten mittlerweile "in kritischer Abhängigkeit" von Technologie im Handel und der Finanz aber auch im Gesundheits- und Notfall-Bereich sowie der Nahrungsmittelversorgung stünden, sehe er eine große Gefahr im Zuge von Cyber-Attacken. "Wir müssen dabei klar stellen, dass alle Länder verstehen, dass es in diesem Krieg keine Supermächte gibt", so der Leiter der Telekommunikations-Behörde der Vereinten Nationen.
Denn um in einem Cyber-Krieg erfolgreich zu sein, bedürfe es keiner großen Streitmacht um massiven Schaden an der Infrastruktur eines anderen Landes anzurichten. Schon jetzt könne beispielsweise die Stromversorgung vieler Länder über das Internet lahmgelegt werden, so Touré.
Um das Schreckensszenario abzuwenden, sei Prävention von essentieller Bedeutung: "Der beste Weg, einen Krieg zu gewinnen, ist ihn schon vorab zu vermeiden", betonte Touré.
Staaten wie die USA und Südkorea haben bereits Tausende Sicherheitsspezialisten engagiert, um ihre nationalen Netzwerke vor Angriffen zu schützen.










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