Di, 21. August 2018

Einflussreicher Star

23.02.2018 10:56

Kylie Jenner lässt Snapchat-Aktie abstürzen

Snap, der börsennotierte Hersteller der App Snapchat, mit der sich Nutzer Fotos senden können, die nach einer gewissen Zeit automatisch gelöscht werden, kämpft mit Turbulenzen an der Börse. Grund für den sinkenden Aktienkurs: Reality-TV-Sternchen Kylie Jenner (20) - die jüngste Schwester von Kim Kardashian - hatte sich nach einem Update über den Dienst beschwert und ihre 24,5 Millionen Twitter-Follower gegen Snapchat aufgebracht.

„Öffnet ihr Snapchat auch nicht mehr, oder ist das nur bei mir so? Ach, es ist so traurig!“ Mit diesen Worten schickte Reality-TV-Star Kylie Jenner die Snapchat-Aktie am Donnerstag auf Talfahrt.

Snapchat-Nutzer nach Update zornig
Grund für die Abneigung gegenüber Snapchat: Die App hatte im November ein Update erhalten, das eigentlich die Benutzerfreundlichkeit erhöhen sollte, in der Praxis aber Probleme machte. Seither kehren immer mehr Nutzer Snapchat den Rücken.

Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, sank die Aktie zeitweise um acht Prozent. Das entspricht einem Wertverlust des Unternehmens von insgesamt 1,7 Milliarden US-Dollar.

Jenner gilt als Social-Media-Institution
Kylie Jenner (20) ist die Halbschwester des TV-Stars Kim Kardashian und ist – ebenso wie ihre Schwestern – äußerst aktiv in sozialen Medien. Auf Twitter hat sie über 24 Millionen Follower, die ihren Worten großes Gewicht beimessen. Äußert solch ein Internetstar – die Werbebranche spricht heute von „Influencern“, also „Beeinflussern“ – seinen Unmut über eine App, kann dies ernste Folgen haben.

Im konkreten Fall dürfte der Tweet von Kylie Jenner der Tropfen gewesen sein, der das Fass bei Snapchat zum Überlaufen brachte. Unter den Nutzern der Foto-App häuft sich seit dem problematischen Update ohnedies schon die Kritik, sogar eine Petition gegen das Update wurde ins Leben gerufen. Da ist ein negativer Tweet einer so einflussreichen Social-Media-Persönlichkeit Gift fürs Geschäft.

Später zeigte sich Jenner übrigens versöhnlich. Sie twitterte nach dem großen Börsenkrach: „Ich liebe dich aber immer noch, Snap, meine erste Liebe!“

 krone.at
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