24.12.2017 07:51 |

Engpass zu Weihnachten

Wegen Personalmangel viele Ambulanzen zu

Besonders still ist die Weihnachtszeit in den meisten Ordinationen und vielen Spitals-Stationen der Stadt - sie haben nämlich geschlossen. Vorstand Dr. Stephan Madersbacher vom Kaiser-Franz-Josef-Spital schreibt in einer E-Mail an Kollegen: Der Grund für die Sperre der urologischen Station 42 ist ganz klar „Personalmangel“!

Das Schreiben liegt der „Krone“ vor – zu lesen ist: „Bedingt durch den Personalmangel der zweiten Hälfte 2017 durch die Kündigung eines Facharztes und der 48-Stunden-Wochenarbeitszeit im Durchrechnungszeitraum muss eine temporäre Sperre der Station 42 erfolgen“. Dauer der Sperre: bis 8. Jänner.

Auch andere Stationen des Krankenanstaltenverbundes haben geschlossen:

 In Hietzing wird die Urologie zwischen 22. Dezember und 1. Jänner gesperrt sein, das betrifft die Wochenklinik, die Ambulanz und geplante Operationen.

Im Donauspital ist die Augenambulanz zwar verfügbar (werktags 7.30 Uhr bis 9.30 Uhr ), nur in der Zeit zwischen 23. Dezember und 7. Jänner ist sie für Rettungsanfahrten gesperrt. Zwischen 31. Dezember und 1. Jänner ist die Ambulanz wegen Augenverletzungen (Silvester) besetzt.

 In Hietzing ist die Tages- und Wochenklinik der Augenambulanz inklusive OP zwischen 25. Dezember und 1. Jänner geschlossen.

Wer dafür immer im Einsatz ist, sind die weißen Engel des Ärztefunkdienstes: So werden an jedem Wochenende sowie an Feiertagen bis zum 8. Jänner 18 fahrende Ärzte unterwegs sein. Zu erreichen unter der Telefonnummer: 141

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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