0,1 Sekunden fehlten Björndalen, der bereits am Donnerstag im Sprint seinen sechsten Weltcup-Gesamtsieg perfekt gemacht hatte, auf Svendsen. Kurz nach dem Start war das Rennen abgebrochen und mit gut 15-minütiger Verspätung neu gestartet worden. Das Uhren-System machte bei dem 12,5 Kilometer-Rennen zunächst Probleme.
Sumann, der 23,8 Sekunden hinter dem Sieger das Ziel erreichte, bestätigte seine Leistung vom Donnerstag und holte den 13. ÖSV-Einzel-Podestplatz in dieser Saison. So wie Svendsen und Björndalen hatte er zwei Schießfehler zu verzeichnen. "Die Schießleistungen sind relativ konstant geworden", sagte Sumann, ärgerte sich aber über die "etwas unnötigen" Fehlschüsse: "Beim ersten Stehendschießen habe ich zu wenig Spannung aufgebaut. Im Abschluss hat es dann wieder gepasst."
ÖSV-Trainer Reinhard Gösweiner lobte Sumann: "Läuferisch ist er sowieso immer in Topform, nur zuletzt in Trondheim hat es nicht nach Wunsch geklappt. Wir haben versucht, das zu beheben, und das ist uns ganz gut gelungen."
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