Di, 12. Dezember 2017

Val d'Isere

06.12.2017 15:31

Schneechaos in den Alpen als "Hilfe" für Hirscher

Einen Tag hat Marcel Hirscher bei der Heimreise aus den USA verloren, weil der Flug ohne Angabe von Gründen gestrichen wurde. Doch den einen Tag bekommt er nun durch das erwartete Schneechaos in Val d'Isere unverhofft zurück. Dort wurde die Hangbefahrung gestrichen, Hirscher trainiert noch Freitagvormittag daheim.

Für Marcel Hirscher und sein Betreuerteam war es ärgerlich, dass der geplante Heimflug aus Colorado am Sonntag ohne Angabe von Gründen gestrichen worden war. Der Ski-Held war nach seinem 46. Weltcupsieg in Beaver Creek erst Dienstagnachmittag wieder daheim in Annaberg, verlor einen Trainings-Tag. Aber just ein angesagtes Schneechaos in Val d'Isere kommt dem 28-Jährigen nun zu "Hilfe".

Da allein für Freitag in den französischen Alpen ein halber Meter Neuschnee angesagt ist, wurde die übliche Hangbefahrung am Tag vorm Rennen gestrichen. Wodurch Hirscher statt am Donnerstag erst Freitagnachmittag per Privatjet von Salzburg nach Frankreich anreist, am Vormittag so noch in der Heimat trainieren kann. Donnerstag und Freitag sind jeweils eine RTL- oder eine Slalom-Einheit geplant. Den einzigen Erholungstag gönnte sich Hirscher am Mittwoch.

"Wirkliche Erholung wird es vor den zwei Rennen in Frankreich aber sicher keine geben. Nach den anstrengenden Tagen im hoch gelegenen Colorado bitter, denn wenn ich eines noch nicht wieder habe, dann ist es die Skikondition. Aber ich bin mir sicher, auch die wird nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen", meinte Hirscher in seinem Blog.

Die Konkurrenz könnte den letzten Satz durchaus als "Drohung" verstehen, wenn man bedenkt, dass er den ersten RTL 108 Tage nach seinem Knöchelbruch schon mit 88 Hundertstel Vorsprung gewonnen hat ...

Herbert Struber, Kronen Zeitung

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