Mo, 11. Dezember 2017

Feine Körner

21.07.2012 09:08

Die Zutat für ein Sandfestival vom Allerfeinsten

Sand, Sand und nochmals Sand! Ein Grand Slam ohne die feinen Körner wäre undenkbar. Sie sind die Spielwiese für Clemens Doppler, Alex Horst und Co. und bieten Sommerflair und Beach-Feeling pur in der Arena.

Erst wenige Tage vor dem Grand-Slam-Start ist die wichtigste Zutat für die Beachvolleyballplätze in Klagenfurt angekommen: 2.000 Tonnen Sand wurden auf die sechs Courts verteilt. "Leider gibt es auf der Worldtour verschiedene Sandarten", erklärt Alex Horst: "Der hier in Klagenfurt ist aber der Beste. Denn woanders wird auf dunklerem, grobkörnigerem Sand gespielt. Der ist viel härter."

Klagenfurt-Sand hat Gütesiegel
Für die hohen Ansprüche der Beachvolleyballer kommt also nur das Beste in die "Sandkiste" am Wörthersee: Doppelt gebrannter, gewaschener Quarzsand von der Firma "Bramac" aus Lackenbach, einem Ort südlich des Neusiedlersees. Für die kleinen, 0,1 bis 1 Millimeter großen Körner bekam das Sandwerk sogar ein Gütesiegel vom Österreichischen Volleyballverband.

Die feinen Körner, auf denen jetzt wieder eine große Show über die Bühne geht, haben übrigens schon einige Jahre auf dem Buckel. Das Vorkommen gibt's seit geschätzten zwölf Millionen Jahren. Die Körner sind dementsprechend abriebfest, frostbeständig und haben eine hohe Verdichtbarkeit. Und würde es nur am Sand liegen, dann könnte der Grand Slam noch für Millionen Jahre in Klagenfurt gastieren, denn vom Beach-Sand für Klagenfurt gibt's rund 18 Millionen Tonnen.

Nach der Grand Slam-Woche wird der Sand übrigens zwischengelagert, bevor er im nächsten Jahr teilweise wiederverwendet wird. "Jedes Jahr kommen einige Tonnen neuen Sands wieder dazu", weiß Projektmanager Joseph Mussil.

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