So, 20. Mai 2018

Unfassbares Tierleid

09.08.2011 08:13

Acht Rinder verendeten in der Steiermark qualvoll

Wie kann ein Mensch so grausam sein? Ein Nebenerwerbslandwirt aus dem Bezirk Leibnitz in der Steiermark hat sein Vieh im Stall ohne Futter und Wasser regelrecht verrecken lassen. Als Polizisten diese unfassbare Tierquälerei entdeckten, bot sich ihnen ein schreckliches Bild: Acht Rinder waren bereits verendet und zum Teil bis zum Skelett verwest.

"Wir haben Sonntagnachmittag eigentlich wegen eines Verwaltungsverfahrens auf dem Hof in Sankt Andrä-Höch Erhebungen durchführen wollen", berichtete ein Polizist aus Gleinstätten. Doch als die Beamten Verwesungsgeruch wahrnahmen, kontrollierten sie den stockfinsteren und miserabel belüfteten Stall. Sie fanden acht tote Rinder – der Kadaver eines Kalbs hing noch an der Kette.

Anzeige und Tierhalteverbot für Landwirt
Sechs Kälber befanden sich in einem erbärmlichen Zustand. Sie waren völlig unternährt und standen bis zu den Knöcheln im Dreck. Diese Tiere und auch noch drei Ziegen wurden dem 51-Jährigen am Montag abgenommen, der Arbeiter und Nebenerwerbslandwirt, der angezeigt wurde, bekam vom Amtsveterinär ein Tierhalteverbot.

Angeblich ist der Mann bereits amtsbekannt. Es soll mit ihm bereits seit Jahren Probleme wegen der Tierhaltung geben. Deshalb seien gegen ihn bereits mehrere Verfahren eingeleitet und ihm auch schon Tiere abgenommen worden. Und der Amtstierarzt habe auch regelmäßig Kontrollen durchgeführt – heuer zweimal. Zuletzt im Mai sei noch alles in Ordnung gewesen.

Als die Tiere am Montag abgeholt wurden, versteckte sich der Bauer irgendwo…

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