Die Neugestaltung des Rings ist ein typisches Beispiel der Wiener Verkehrspolitik. Für den Ausbau der Radwege, die in der kälteren Jahreszeit fast ein halbes Jahr weitgehend brachliegen und auch bei Nässe wenig frequentiert sind, werden Hunderte ganzjährig benützbare Parkplätze geopfert, die in Zukunft nicht nur den Anrainern fehlen werden, sondern auch dem Handel Kopfzerbrechen bereiten. Die autofeindliche Politik in der Bundeshauptstadt ist schon fast Normalität, aber dass man in nächster Zeit auch den öffentlichen Verkehr durch zahlreiche Sanierungen wichtiger Strecken teilweise lahmlegt und durch Verzögerungen bei der Errichtung neuer U-Bahn-Linien nicht möglichst rasch weiter ausbaut, ist jedenfalls ein perfider Anschlag auf die Gesamtmobilität in der Stadt.
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