Dieser Leserbrief ist allen Impfbegeisterten, Impfwilligen, Impffanatikern, Impffreudigen und unserem Bundeskanzler gewidmet, der dreimal geimpft und infiziert ist. Es wird als Argument für das Impfen gegen Corona immer wieder die Pockenimpfung herangezogen. Übersehen wird dabei, dass diese Impfung eine sterile Immunität erzeugt hat, das heißt, die Impflinge waren geschützt und konnten ihrerseits niemanden anstecken. Genau das ist bei der Corona-Impfung nicht der Fall. Die Geimpften sind nur unzureichend geschützt und können das Virus fröhlich weiterverbreiten. Somit kann die Impfung nicht der Gamechanger sein. Für eine Impfung spricht nur, dass sich alle Menschen, die sich impfen lassen wollen, auch impfen lassen können, das dient lediglich dem Selbstschutz und geschieht auf freiwilliger Basis. Die Argumente, die die Bundesregierung anführt, wie Schutz des Gesundheitssystems vor Überlastung und die Gefährdung der kritischen Infrastruktur, sind als Argumente für eine Impfpflicht völlig ungeeignet, weil diese am eigentlichen Problem vorbeilaufen. Es werden damit nur ein paar gravierende Auswirkungen der Pandemie abgefedert, aber die Pandemie als solches nicht bekämpft. Diese ist bekämpft, wenn sich Herdenimmunität einstellt, entweder durch eine natürliche Durchseuchung oder durch eine Impfung. Da die Impfung nicht den gewünschten Erfolg herstellen kann, ist eine Impfpflicht nicht mal anzudenken und somit eine solche Maßnahme nicht verhältnismäßig. Sollte die Omikron-Mutante wirklich nur leichte Verläufe hervorbringen, wäre es vielleicht klug, bereits Infizierte im Dienst zu lassen und somit eine kontrollierte Durchseuchung zuzulassen, sonst wird Herr Mückstein seine Aussage, dass wir zu Weihnachten 2022 noch vorsichtig sein müssen, umändern müssen auf Weihnachten 2030.
Mag. Gabriele Grassegger, Wien
Erschienen am Do, 13.1.2022
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