Mit Husten war Philipp Raimund nach seinem zweiten Sprung bei der Vierschanzentournee in Bischofshofen im Auslauf gestanden. Der Deutsche, der am Ende Zwölfter wurde, ging geschwächt an den Start und war kurz vor dem Bewerb sogar „fast am Kollabieren“.
Deutschlands Skisprung-Hoffnungsträger war froh, als die 74. Vierschanzentournee beendet war. „Ich habe mich einfach scheiße gefühlt. Ich bin voll krank geworden. Ich habe trotzdem auf einem hohen Level performen können“, sagte der angeschlagene Raimund nach dem Springen bei eisiger Kälte in Bischofshofen.
„Er wollte unbedingt springen“
Bundestrainer Stefan Horngacher beschrieb die Szenerie vor dem Wettbewerb so: „In der Halle lag er noch auf dem Mattenwagen, war fast am Kollabieren. Er wollte unbedingt springen und hat es ganz gut gemacht.“

Routiniers enttäuschten
Während das ÖSV-Team neben Sieger Domen Prevc (SLO) bei Tournee aufzeigen konnte, waren die Deutschen am Ende nicht im Spitzenfeld zu feinden. Bester DSV-Athlet beim prestigeträchtigen Event wurde Felix Hofmann auf Platz sechs, Raimund beendete die Tournee als Achter. Für die deutschen Routiniers Pius Paschke, Andreas Wellinger und Karl Geiger war es hingegen eine desaströse 74. Vierschanzentournee.
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