21.02.2007 22:18 |

Sensation verpasst

Paszek verliert in Dubai nur knapp gegen Henin

Die Sensation ist in der Luft gelegen, doch diesmal reichte es für Tamira Paszek noch nicht ganz zur Top-Sensation. Im Achtelfinale des mit 1,5 Millionen dotierten WTA-Tennis-Turniers in Dubai unterlag die Dornbirnerin Weltstar Justine Henin knapp nach großer Leistung 6:4, 5:7, 1:6. Henin blieb damit in ihrem 13. Karriere-Match in der Metropole der Arabischen Emirate siegreich.

Paszek spielte ihre erste Partie gegen eine Top-Ten-Spielerin ohne Respekt vor dem großen Namen und holte sich gleich zwei Breakbälle. Das erste Break gelang aber Henin zum 3:1, Paszek konterte freilich in der für sie schon bekannten Manier postwendend. Dass das aber auch gegen die Masters-Siegerin 2006 so funktionierte, überraschte die Zuschauer.

Der zweite Satz war vorerst ein Spiegelbild des ersten. Wieder breakte die lange Zeit sehr unsicher wirkende Henin zum 3:1, erhöhte auf 4:1, doch 5 Games später stand es 5:5. Immer wieder beeindruckte die 16-jährige Österreicherin mit platzierten Schlägen knapp an die Grundlinie, wodurch Henin nie richtig ans Netz kam. Paszek erarbeitete sich sogar einen Breakball zum 6:5, vergab ihn aber.

Kräfte reichten nicht ganz
Das war die Wende. Denn Henin ließ ein Break zum Satz-Ausgleich folgen. Die ÖTV-Fedcupperin war mit ihren Kräften ziemlich am Ende, nachdem sie aus der Qualifikation heraus an vier Tagen vier Siege gefeiert hatte.

Die Entscheidung im Match sah auch Österreichs Nummer zwei selbst im vergebenen Breakball zum 6:5 im zweiten Satz. "Justine hat aber super gespielt, sie ist nicht umsonst die Nummer eins gewesen."

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