Gottwald war mit seinen Sprüngen zufrieden ("Im ersten Durchgang hatte ich auch etwas Glück mit den Bedingungen"), trotz des beträchtlichen Rückstandes von 2:20 Minuten hatten er und der 16 Sekunden später gestartete Manninen gemeinsam mit Sebastian Haseney (GER) und Bill Demong (USA) schon nach elf Kilometern zum alleine führenden Bernhard Gruber aufgeschlossen. Der Salzburger, die Nummer eins im Springen, erreichte schließlich mit Rang fünf (51,3 zurück) sein bestes Weltcup-Resultat.
Den Sieg machte im Finale ein Quartett unter sich aus. Und da beeindruckte Gottwald mit seiner Stärke im Anstieg. Er verschärfte das Tempo einige Male ("Ich habe die Konkurrenz abgetastet"), ehe er im letzten Anstieg seinen Rivalen unwiderstehlich davonzog. "Ich habe noch eine Rechnung offen gehabt mit der WM-Strecke", sagte Gottwald, der bei den Titelkämpfen 2005 in der letzten Abfahrt nach diesem Anstieg die Führung verspielt und Rang drei belegt hatte.
"Ich bin sehr zufrieden, weil ich Geduld gehabt habe. Der Sieg zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin", erklärte Gottwald im Hinblick auf die WM in der zweiten Februar-Hälfte in Sapporo. "Mit so einem Erfolg wird man lockerer und das ist nur gut für das Springen."
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