Mo, 10. Dezember 2018

Umsatzeinbußen

09.11.2017 09:07

Tükei will schwächelnden Tourismus beleben

Spanien und Griechenland boomen als Urlaubsziele, die Türkei hingegen hat mit sinkenden Einnahmen aus dem Tourismus zu kämpfen. Maßnahmen, wie neue Reize für Reiseveranstalter, sollen im kommenden Jahr wieder einen Umsatzanstieg herbeiführen. Tourismusminister Numan Kurtulmus hofft auf 30 Milliarden Dollar (knapp 26 Milliarden Euro).

Steigende Sicherheitsbedenken nach dem Putschversuch und eine Reihe von Terror-Anschlägen führten dazu, dass die Einnahmen des türkischen Tourismus einbrachen. Seit April heuer gab es eine leichte Erholung dank eines Anstiegs der russischen Touristen infolge der Verbesserung der Beziehungen zwischen Moskau und Ankara. Die Daten für das dritte Quartal 2017 zeigten gegenüber dem Vorjahr eine Erholung um fast 40 Prozent.

"Wir erwarten dieses Jahr 31,4 Millionen Besucher und davon einen Umsatz von 26 Milliarden US-Dollar", erklärte Kurtulmus gegenüber Reuters. Nächstes Jahr erwartet der Politiker 37 bis 38 Millionen Besucher und einen Umsatzanstieg auf 30 Milliarden Dollar.

Gesucht: Besucher aus dem Westen
Belebt sollen der Kultur- und Sporttourismus, aber auch  der Kreuzfahrtsektor werden. "Wir arbeiten mit anderen Ländern rund um das Mittelmeer zusammen, um Pakete zu entwickeln, um Menschen aus dem Westen anzuziehen, vor allem aus den USA", sagte Kurtulmus. "Wir sprechen mit Griechenland und anderen." Für jedes volle Touristenflugzeug, das in die Türkei kommt, ist derzeit angedacht, dem Reiseveranstalter 9000 Dollar zu zahlen.

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