Mo, 22. Oktober 2018

Um 40 Prozent

21.09.2017 16:05

Bandenkriminalität deutlich gestiegen

Die Bandenkriminalität nimmt in Österreich deutlich zu. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Bundeskriminalamts hervor. Demnach ist die Zahl der Delikte 2016 im Vergleich zum Jahr davor sprunghaft um 40 Prozent angestiegen. Ziel der Ermittler ist es, die Gruppen bereits früh zu zerschlagen.

Es ist buchstäblich das organisierte Verbrechen - auch in Österreich machen immer mehr kriminelle Banden Stadt und Land unsicher. Sie planen und begehen Raubüberfälle, ziehen Drogenhandel im großen Stil auf, erpressen Schutzgelder. Gerade in diesem Bereich tun sich die Ermittler schwer, da die allermeisten Opfer aus Angst vor möglicherweise fatalen Konsequenzen schweigen.

"Gruppen in Entstehungsphase zerschlagen"
Um unglaubliche 40 Prozent nahm die Bandenkriminalität binnen eines Jahres zu. Spektakuläre Coups sorgten in den vergangenen Wochen und Monaten jedenfalls für Schlagzeilen - etwa im heurigen Frühjahr, als im niederösterreichischen Hollabrunn eine Pizzeria in die Luft flog. Einige Monate später konnte der Fall geklärt werden - das Werk der tschetschenischen Schutzgeld-Mafia.

Seitens der Behörden wird die aktuelle Entwicklung genau beobachtet: "Unser Ziel ist es, diese Gruppen bereits in ihrer Entstehungsphase zu zerschlagen", so Andreas Holzer, Chefermittler im Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Wien nimmt dabei mit einer speziellen Ermittlergruppe eine Vorreiterrolle ein.

Oliver Papacek, Kronen Zeitung

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