Mo, 21. Jänner 2019

counteract.or.at

18.09.2017 08:00

Hass im Netz: Beratungsstelle nahm Betrieb auf

Die Beratungsstelle gegen Hass im Netz hat ihren Betrieb aufgenommen. Die juristisch und psychosozial geschulten Mitarbeiter unterstützen und beraten User, die von Hass-Postings, Cyber-Mobbing und anderen Formen von verbaler und psychischer Gewalt im Internet betroffen sind.

Es sei wichtig, über Hass im Netz nicht nur zu diskutieren, es brauche auch konkrete Maßnahmen wie die Beratungsstelle, erklärte SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar bei der Eröffnung. Die Beratungsstelle sei eine "Antwort auf negative und gefährliche Entwicklungen im Internet".

Vor allem Frauen seien stark betroffen, bis hin zu Vergewaltigungs- und Mordfantasien, sagte SPÖ-Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner. Ziel dieser Gewalt sei es, Mädchen und Frauen mundtot zu machen, und diese Entwicklung dürfe man nicht hinnehmen.

Beratungsstelle ist bis Herbst 2018 finanziert
Das Projekt kostet rund 470.000 Euro und ist bis November 2018 finanziert, begleitend findet eine Evaluierung statt. Betrieben wird die Beratungsstelle von der Organisation ZARA (Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit).

Zur Online-Kontaktaufnahme stehen ein Meldeformular, ein Chat sowie der Facebook-Messenger zur Verfügung, zusätzlich können Anfragen per E-Mail und telefonisch (unter 01 236 55 34) erfolgen. Nach Vereinbarung sind auch persönliche Beratungen möglich.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Fünfte Bluttat 2019
Stiche in den Hals: Frau (32) in Tulln ermordet
Niederösterreich
Talente kommen
Sturm Graz leiht Jakupovic und Mensah aus
Fußball National
Wagner-Nachfolger
Huddersfield Town holt erneut deutschen Trainer
Fußball International
Hiobsbotschaft
Kreuzbandriss! Grange verpasst Ski-WM
Wintersport
Olympiasieger 2014
Biathlon-Star Schipulin geht in die Politik
Wintersport
Fake-Brief an „Krone“
„Letztklassig“: Ministerin rüffelt SP-Gewerkschaft
Österreich
Traumtor „vorbereitet“
Katastrophales Heimdebüt von Fabregas bei Monaco!
Fußball International
Verträge enden im Juni
Diese zwei Rapidler werden ins 2. Team versetzt
Fußball National
„Ten Years Challenge“
Facebook-Hype: Wie Stars vor 10 Jahren aussahen
Sport-Mix

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.