Do, 13. Dezember 2018

Golf

09.06.2017 21:03

Lyoness Open: Wiesberger und Straka im Spitzenfeld

Bei den Lyoness Golf Open in Atzenbrugg sind zur Halbzeit zwei Österreicher in Schlagdistanz zum führenden Chilenen Felipe Aguilar. Sowohl Mitfavorit Bernd Wiesberger als auch der Austro-Amerikaner Sepp Straka liegen nach zwei der vier Runden mit jeweils nur vier Schlägen Rückstand auf Platz fünf. Matthias Schwab schaffte es beim Profi-Debüt als 18. problemlos in sein erstes Preisgeld-Weekend.

Strahlender Sonnenschein empfing die 156 Spieler auch am zweiten Tag. Diesmal machte aber heftiger Wind im Tullnerfeld den Akteuren bei Österreichs mit einer Million Euro dotiertem Event der European Tour das Leben schwer. Während Straka und Schwab schon in der Früh abgeschlagen hatten, traf es diesmal vor allem die am Nachmittag spielenden Profis.

Und damit auch Wiesberger. "Es war schon beim Warm-up klar, dass das heute keine einfache Runde wird", sagte Wiesberger, legte danach aber eine starke Kampfrunde mit nur einem Bogey hin. Gleichzeitig gelangen ihm im Finish sogar noch zwei Schlaggewinne zu einer 69er-Runde, die am Ende für den weiteren Turnierverlauf noch wichtig sein könnten.

Wiesberger: "Kein einfacher Tag" 
"Jetzt hat Bernd Feuer gefangen", freute sich auch Wiesbergers Coach Phil de Busschere über den starken Schlussspurt seines Schützlings. Auch Wiesberger war die Erleichterung anzumerken. "Denn das war kein einfacher Tag. Auch mental war es schwierig, wenn man weiß, dass es am Vormittag sicher besser war. Wir hingegen hatten von der ersten Sekunde weg keine Zeit zum Verschnaufen", freute sich der Oberwarter über seine Leistung.

Durch den gedrehten Wind waren auch die Par-5-Bahnen als potenzielle Birdielöcher für den Longhitter aus dem Burgenland ausgefallen. Umgekehrt sprach es für Wiesberger, dass er mit einem aus kürzester Distanz verschobenen Putt auf der acht nur einen Schlagverlust fabrizierte. "Ein unnötiger Konzentrationsfehler. Aus dieser Distanz muss der Ball rein", ärgerte sich Wiesberger dennoch.

Angesichts der Bedingungen war der 31-Jährige mit seiner 69er-Runde aber mehr als zufrieden. Mit der 70 vom Vortag summierte sich das für den vierfachen Sieger auf der European Tour auf ein Gesamtscore von fünf unter Par.

Starker Auftritt von Straka
Dort hält auch Straka. Der 24-jährige Doppel-Staatsbürger, der in den USA um einen Platz auf der PGA-Tour kämpft, hatte wie Schwab schon in der Früh abgeschlagen und anfangs noch etwas einfachere Wind-Bedingungen gehabt. Zwischendurch war der in Wien aufgewachsene Straka schon bei sieben unter Par gelegen, wurde dann aber durch ein Doppelbogey gebremst.

"Ich bin trotzdem sehr zufrieden", sagte der 1,90 m große Longhitter, der auf der amerikanischen Web.com-Tour spielt. Wiesberger und Straka gehen am Samstag gemeinsam in einem Flight um 10.35 Uhr in den Moving Day, Schwab spielt um 10 Uhr.

Wiesberger hat als Weltklasse-Spieler längst die Startberechtigung für alle großen Touren und Turniere. Warum, das zeigte er bisher auch im Diamond Country Club. "Ich habe viele hochwertige Schläge gemacht und am Ende sogar eine Runde in den 60ern geschafft. Das ist mit Sicherheit ein gutes Ergebnis für den Nachmittag", zeigte sich der Oberwarter angesichts der Umstände zufrieden.

Während der von einer Sommergrippe etwas angeschlagene Schwab nach Runden von 72 und 70 Schlägen als 18. bei zwei unter Par hält, haben Wiesberger und Straka nur vier Schläge Rückstand auf den Leader und damit gute Chancen auf einen Spitzenplatz beim Heimturnier.

Vor allem Wiesberger kann man angesichts seiner Top-Form viel zutrauen. "Es ist eine gute Ausgangsposition, der Rückstand ist aufholbar", ist der Atzenbrugg-Sieger von 2012 überzeugt.

Brier und Jimenez verpassen Cut
Weil der Cut wegen der schwierigen Bedingungen am Nachmittag auf plus zwei kletterte, verpassten letztlich auch Routiniers wie Markus Brier oder Miguel Angel Jimenez den Einzug ins Wochenende um nur einen Schlag. Pech hatte auch der Grazer Qualifikant Felix Schulz, der sich mit dem letzten Putt um das Wochenende brachte.

Mit Wiesberger, Straka und Schwab schafften nur drei der insgesamt 16 angetretenen Österreicher den Cut. Die sind dafür im Spitzenfeld. "Es ist immer gut, wenn Österreicher am Leaderbord möglichst weit oben sind. Ich hoffe, wir können für entsprechend viel Wirbel sorgen", hofft Wiesberger auf weiterhin viele Zuschauer.

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