02.05.2017 09:15 |

Nachrichten-Stream

Twitter und Bloomberg planen 24-Stunden-News

Der Kurzbotschaftendienst Twitter und das Medienunternehmen Bloomberg wollen mit einem 24-Stunden-News-Stream die Nachrichtenwelt erobern. Der Gründer des Finanznachrichtendienstes, der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg, und Twitter-Chef Jack Dorsey gaben die Gründung des Dienstes am Montag in New York bekannt.

Der neue Dienst soll noch in diesem Jahr starten. Dabei sollen Bloomberg-Videonachrichten ebenso verwendet werden wie Video-Material von Twitter-Nutzern, das Bloomberg-Redakteure bearbeiten. Der neue Kanal werde die "globalen redaktionellen Fähigkeiten von Bloomberg mit der digitalen Macht von Twitter vereinen", hieß es.

Neuer Dienst richtet sich an intelligentes Publikum
Der Chef von Bloomberg Media, Justin Smith, sagte, mit dem Zusammengehen des sozialen Netzwerkes, bei dem Videos eine immer größere Rolle spielen, und des Finanznachrichtendienstes werde das "digitale Erleben" von Nachrichten neu erfunden. Dem "Wall Street Journal" sagte Smith, der neue Dienst werde sich an ein intelligentes Publikum richten und auf die weltweit wichtigsten Nachrichten konzentrieren.

Der Twitter-Manager Anthony Noto sprach von "einer einzigartigen und machtvollen Kombination". Angaben zu den finanziellen Bedingungen der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen wurden nicht gemacht. Die Twitter-Aktien legten um 6,4 Prozent zu und erreichten den höchsten Wert seit Februar.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen