Raub im Burgenland

13 Bienenstöcke von dreisten Dieben gestohlen

Österreich
05.04.2017 16:50
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein Bild der Verwüstung bot sich für Markus Bleich, als er seine Bienenstöcke im burgenländischen Kittsee aufsuchte. Der Besitzer jener Obstplantagen, auf denen die Völker schwirrten, habe ihn informiert. Der Schaden beträgt 3500 Euro.

Immer wieder werden heimische Imker Opfer von dreisten Dieben oder Vandalen. Eines ist sicher, hungriger Bär war es keiner, der sich an den Bienenstöcken in Kittsee vergriffen hat. Es dürfte sich um einen fachkundigen Täter gehandelt haben, der sich gezielt die Stöcke ausgesucht hat.

Imker will trotz Verlust weitermachen
Insgesamt wurden 13 von 25 Stöcken gestohlen. Wobei von einem Standort zehn Stück fehlten und von einem anderen Grundstück drei. Vermutlich wurde der Täter beim zweiten Coup gestört. Grund, warum jemand die emsigen Insekten stiehlt, die eine intensive Pflege benötigen, könnten für Markus Bleich die Witterungsverhältnisse im vergangenen Winter sein. "Die Verluste betragen je nach Standort zwischen 20 und 50 Prozent", erklärt der Imker.

Bleich will auf jeden Fall mit seinen Honigspezialitäten weitermachen. Was durch den Diebstahl leider verloren ging, soll aus eigener Königinnenzucht wieder hergestellt werden.

Die Polizei ersucht um Hinweise unter der Nummer 059/133-114-215.

Erst Ende März wurde die Wiener Stadtimkerei Opfer von Vandalen. Unbekannte hatten 15 Boxen am Wienerberg mutwillig zerstört. Es war der dritte Anschlag innerhalb von acht Monaten. Der Schaden betrug 4000 Euro.

Martina Münzer und Karl Grammer, Kronen Zeitung

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