Do, 19. Juli 2018

Leberentzündung

07.03.2017 09:36

Berliner Eisbär-Baby "Fritz" ist tot

Es hat leider nicht überlebt: Das Berliner Eisbär-Baby "Fritz" ist tot. Der kleine Eisbär war Montagfrüh apathisch im Stall seiner Mutter gefunden worden, am Montagabend erlag er einer Leberentzündung. Die Öffentlichkeit hatte "Fritz" nicht mehr sehen können.

"'Fritz' hat eine massive Leberentzündung, das deutet auf eine ernsthafte Krankheit hin", hatte Tierparkdirektor Andreas Knieriem bereits am Montagvormittag erklärt. Der erst vier Monate alte Eisbär habe ein Antibiotikum sowie Schmerzmittel verabreicht bekommen. Sein Zustand sei aber schon am Sonntag bedenklich gewesen.

Montagfrüh wurde "Fritz" dann apathisch im Stall bei seiner Mutter "Tonja" gefunden. "Wir hoffen sehr, dass der kleine Eisbär wieder gesund wird und diese Nacht überlebt", erklärte Knieriem. "Wir sind alle sehr besorgt." Doch das ganze Bangen half leider nicht: Noch am Abend starb das kleine Tier.

Knieriem sagte laut "Bild": "Wir sind fassungslos, sehr traurig und deprimiert. Es ist unglaublich, wie schnell uns dieser kleine Eisbär ans Herz gewachsen ist."

"Fritz" war am 3. November vergangenen Jahres zur Welt gekommen. Er hatte eigentlich ein Zwillingsgeschwisterchen gehabt, das Jungtier starb aber bei der Geburt. "Fritz" war der erste Eisbärennachwuchs seit 22 Jahren im Berliner Tierpark gewesen.

Fünfeinhalb Jahre zuvor war der weltweit bekannt gewordene Eisbär "Knut" im Berliner Zoo gestorben. Das Tier litt an einer Autoimmunerkrankung. Im Berliner Zoo erinnert ein Denkmal an den berühmten Bären.

Heike Reinthaller-Rindler
Heike Reinthaller-Rindler

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