27.12.2016 12:10 |

Windows 10

Penetrantes Upgrade: Microsoft entschuldigt sich

Als Microsoft Mitte 2015 damit begann, Nutzer von Windows 7 und 8 mit aggressiven Mitteln zum Upgrade auf Windows 10 zu animieren, erntete der Konzern harsche Kritik. Eineinhalb Jahre später entschuldigt sich der Software-Riese nun für allzu forsche Upgrade-Aufforderungen.

Sie erinnern sich vielleicht: Um Windows 10 möglichst schnell zu möglichst großer Verbreitung zu verhelfen, hat Microsoft sein aktuelles Betriebssystem im ersten Jahr nach Veröffentlichung als Gratis-Upgrade für Nutzer von Windows 7 oder 8 angeboten. Und um möglichst viele Nutzer zum Umstieg zu bewegen, hat Microsoft dabei auch unsportliche Mittel eingesetzt.

Neben Upgrade-Benachrichtigungen im Übermaß nervte Nutzer laut "Heise" beispielsweise der Trick, das Schließen des Upgrade-Fensters als Zustimmung zu werten und Windows 10 als kritisches Update zu behandeln, das bei passender Systemkonfiguration automatisch heruntergeladen wird.

Microsofts Marketing-Chef entschuldigt sich
Jetzt hat sich Microsofts Marketing-Chef Chris Capossela im YouTube-Magazin "Windows Weekly" für die aggressive Upgrade-Politik entschuldigt. Er räumt ein, dass man teilweise zu weit gegangen sei und Grenzen überschritten habe. Für ihn seien die Vorwürfe der Nutzer sehr schmerzhaft gewesen und er und sein Team hätten viel aus der Causa gelernt, erzählt Capossela.

Als Motiv für die aggressive Gangart nennt er den Sicherheitsgedanken. "Wir möchten, dass Anwender der Sicherheit zuliebe Windows 10 einsetzen. Wir waren bemüht, nicht allzu aggressiv eine Aktualisierung zu betreiben. Ich denke auch, dass wir im vergangenen Jahr meist richtig gehandelt haben."

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