18.09.2006 07:14 |

Fed-Cup

Italien erstmals Fed-Cup-Sieger

Italien ist erstmals Fed-Cup-Sieger. Francesca Schiavone und Roberta Vinci setzten sich am Sonntag im Sprioudome in Charleroi im entscheidenden Doppel dank der verletzungsbedingten Aufgabe von French-Open-Siegerin Justine Henin- Hardenne beim Stand von 3:6,6:2,2:0 mit dem Gesamtscore von 3:2 durch. Belgien verpasste damit vor eigenem Publikum seinen zweiten Fed-Cup-Erfolg nach 2001.

Es entwickelte sich das erwartete spannende Duell, das im Doppel schließlich ein unglückliches Ende für die Gastgeberinnen fand. Statt der ursprünglich vorgesehenen Kombination Leslie Butkiewicz und Caroline Maes schickten die ohne die verletzte Weltranglisten-Vierte Kim Clijsters angetretenen Gastgeberinnen die angeschlagene Weltranglisten-Zweite Henin-Hardenne und die auf Position 98 geführte Kirsten Flipkens ins Rennen.

Bei den Italienerinnen kam die Weltranglisten-14. Francesca Schiavone genau wie die beiden Belgierinnen ebenfalls zu ihrem dritten Einsatz. Trotz einer Verletzung am Knie, die bereits während ihres zweiten Einzels behandelt werden musste, wollte US-Open-Finalistin Henin-Hardenne ihr Team auch im Doppel nicht im Stich lassen. Mit einer dicken Bandage am Bein stand sie wieder auf dem Platz - musste dann aber im dritten Satz aufgeben.

Nach ihrem 6:4,7:5 gegen Schiavone hatte die 24-jährige Henin schon gesagt: "Ich habe mich nicht gut gefühlt, aber ich wollte weiter kämpfen. Ich habe gewonnen und das ist das Einzige, was zählt." Im Anschluss hatte die 25-jährige Mara Santangelo Italiens Hoffnungen durch ein 6:7 (3),6:3,6:0 gegen Flipkens aufrechterhalten. Am Vortag hatte Flipkens auch ihr Einzel gegen Schiavone verloren, Henin-Hardenne gelang gegen Flavia Pennetta der Ausgleich zum 1:1.

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