Sa, 20. Oktober 2018

Vor laufender Kamera

04.03.2016 11:25

Trump prahlt mit der Größe seines Penis

Die ohnehin schon sehr skurrilen Auftritte des US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump (68) vor laufender Kamera haben einen neuen Tiefpunkt erreicht. In einer TV-Debatte mit seinen drei Kontrahenten warb er Donnerstagnacht mit der angeblich sehr beeindruckenden Größe seines besten Stücks.

Auslöser war eine verbale Auseinandersetzung mit seinem Rivalen Marco Rubio. Der Senator aus Florida wagte es, sich über Trumps angeblich kleine Hände lustig zu machen. "Er nennt mich immer den 'kleinen Marco'. Und ich gebe zu: Er ist größer als ich. Er ist um die 1,90 Meter. Deshalb verstehe ich nicht, warum seine Hände eher so groß sind wie die von jemandem, der kleiner als 1,60 Meter ist. Und wisst ihr, was man über Männer mit kleinen Händen sagt?", fragte der um 25 Jahre jüngere Rubio, um dann süffisant fortzufahren: "Man kann ihnen nicht trauen."

"Garantiere, hier gibt es kein Problem!"
Daraufhin stellte Trump sofort klar: "Rubio meint, dass bei mir etwas klein sein muss. Meine Hände sind nicht klein - mein Penis ist es auch nicht. Ich garantiere Ihnen, hier gibt es kein Problem." Die Geschichte mit Trumps Händen geht übrigens auf einen Artikel aus dem Satiremagazin "Spy" im Jahr 1988 zurück. Darin wurde er als "kurzfingrige vulgäre Person" beschrieben.

Die TV-Debatte endete mit einer Überraschung: Alle republikanischen Bewerber im Rennen um das Weiße Haus versprachen, am Ende der Vorwahlen jeden Präsidentschaftskandidaten der Partei zu unterstützen - auch wenn dies Trump sein sollte. Seine verbliebenen Konkurrenten Rubio, Ted Cruz und John Kasich sagten dies dem Milliardär für den Falle seines Sieges nach den Vorwahlen zu. Nach seinem Sieg beim "Super Tuesday", wo er sieben Staaten für sich entscheiden konnte, wird eine Kandidatur Trumps für die Präsidentschaft immer wahrscheinlicher.

Republikaner gespalten
Doch hochranginge republikanische Politiker sind über Trumps Höhenflug alles andere als erfreut, die Partei steht vor der Spaltung. Vor allem Trumps provokante Aussagen stoßen einigen sauer auf. "Ich könnte in der Mitte der 5th Avenue stehen und jemanden erschießen und ich würde keine Wähler verlieren", sagte Trump zum Beispiel Ende Jänner. Rund 70 ehemals hochrangige Außen- und Sicherheitspolitiker haben sich kürzlich daher in einem gemeinsamen Brandbrief gegen eine US-Präsidentschaftskandidatur des umstrittenen Milliardärs ausgesprochen.

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