Mo, 20. August 2018

Snowboard-Weltcup

31.01.2015 15:52

Marion Kreiner in Rogla nicht zu schlagen

Bei der WM im Lachtal hat sie sich beim Titelgewinn ihrer Landsfrau Claudia Riegler mit dem sechsten Rang begnügen müssen, beim ersten Weltcup nach den Heim-Welttitelkämpfen zeigte Marion Kreiner aber wieder ihre Vormachtstellung im Parallel-Riesentorlauf. Die 33-Jährige setzte sich in Rogla (Slowenien) im großen Finale gegen die Kärntnerin Ina Meschik durch und feierte ihren fünften Weltcupsieg.

Die steirische Parallel-Slalom-Bronzemedaillengewinnerin Kreiner lieferte nur eine Autostunde von Graz entfernt eine makellose Leistung ab, sie hatte vor allen ihren K.-o.-Duellen auch die Qualifikation gewonnen. Kreiner hatte auch bereits den Parallel-Riesentorlauf in Carezza für sich entschieden und baute ihre Führung im Gesamtweltcup aus. Für Meschik war es nach zwei dritten Rängen 2009 und 2010 das beste Karriere-Ergebnis.

"Ich habe in der Quali schon gemerkt, dass es gut geht. Ich habe mein Ding durchgezogen, es ist mir jedes Mal aufgegangen. Ich bin super zufrieden", sagte Kreiner, die sich auch über die satten Punkte für den Gesamtweltcup freute. "Das war mein großes Ziel, dass ich da in die Richtung weiterarbeite. Das ist auch das Ziel für Sudelfeld nächste Woche. Wenn ich den Gesamtweltcup gewinnen will, muss ich eh auf Sieg gehen und dementsprechend riskieren."

Meschik freute sich, dass sie nach einer langen Durststrecke von fast fünf Jahren auf dem Weltcup-Podest zurückgekehrt ist. "Es hat super gepasst. Im großen Finale hatte ich nicht meinen besten Lauf, aber ich bin sehr zufrieden. Ich bin froh, dass es doch geht, obwohl ich fast nicht mehr dran geglaubt habe", meinte die 24-Jährige.

ÖSV-Damen stark, Herren schwächeln
Die ÖSV-Damen zeigten überhaupt eine starke Vorstellung, alle fünf hatten sich für das 16er-Finale qualifiziert. Weltmeisterin Riegler scheiterte dann als Einzige bereits im Achtelfinale und wurde Zehnte. In den rot-weiß-roten Viertelfinali musste sich Sabine Schöffmann (6.) Kreiner geschlagen geben, Julia Dujmovits (7.) Meschik.

Schlecht lief es im ersten Rennen nach der WM für Österreichs Herren. Einzig Sebastian Kislinger überstand die Qualifikation, er scheiterte dann aber bereits im Achtelfinale am Schweizer Nevin Galmarini. Kislinger belegte Rang elf, nächstbester Österreicher war Anton Unterkofler als 21.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sportticker
Kostic kommt
Hütter-Klub Frankfurt reagiert auf Pleiten
Fußball International
Europa-League-Play-off
Fan-Randale: Rapid-Gegner Bukarest droht Strafe
Fußball International
krone.at-Sportstudio
Konsel: „Rapid? Es brennt schon langsam der Hut!“
Fußball National
Asienspiele in Jakarta
Sex-Skandal um japanisches Basketball-Quartett!
Sport-Mix
Drohung aus Hoffenheim
MEISTER! Nagelsmann sagt den Bayern den Kampf an
Fußball International
„Viel Luft nach oben“
Trotz 4:0: Letsch kritisiert Austria-Defensive
Fußball National
krone.at-Sportstudio
Wundenlecken bei Rapid, Sexismus in Lazio-Kurve
Video Sport

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.

Nachrichten aus meinem Bundesland
Die Bekanntgabe Ihres Bundeslandes hilft uns, Sie mit noch regionaleren Inhalten zu versorgen.