Mehr als zwei Kilo Cannabis und 270 Gramm Kokain sollen zwei Brüder in Kufstein in Tirol verkauft haben. Die Polizei ermittelte gegen mehr als 100 mutmaßliche Abnehmer. Nun sitzen die Verdächtigen in Untersuchungshaft.
Ein lukrativer Drogenhandel soll am „Park & Ride“-Parkplatz beim Bahnhof Kufstein floriert haben. „Zwei syrische Brüder im Alter von 30 und 32 Jahren stehen im Verdacht, dort über längere Zeit größere Mengen Cannabis und Kokain verkauft zu haben“, heißt es seitens der Polizei.
Mehrere Zehntausend Euro eingenommen
Ins Visier der Ermittler gerieten die beiden nach mehreren Hinweisen aus der Bevölkerung. Die Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Kufstein nahm daraufhin umfangreiche Ermittlungen auf. Die Bilanz ist beachtlich: Mehr als zwei Kilo Cannabiskraut und über 270 Gramm Kokain sollen die Verdächtigen laut Polizei verkauft haben. Der Erlös soll im mittleren fünfstelligen Eurobereich liegen und anschließend ins Ausland überwiesen worden sein.
Mehr als 100 Abnehmer ausgeforscht
Im Zuge der Ermittlungen konnten auch mehr als 100 mutmaßliche Abnehmer ausgeforscht werden. Sie wurden angezeigt. Außerdem stellten die Beamten mehrere Hundert Euro Bargeld, mehr als 90 Gramm Cannabiskraut und eine geringe Menge Kokain sicher.
Die beiden Brüder wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck festgenommen und in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert.
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