Gleich zwei große Ermittlungserfolge konnte die Polizei in Niederösterreich verbuchen. Eine mutmaßliche Einbrecherbande soll bei 15 Einbrüchen Beute im Wert von rund 450.000 Euro gemacht haben. Außerdem gelang den Ermittlern ein Schlag gegen den internationalen Drogenschmuggel. Dabei wurden 200 Kilogramm Cannabis im Wert von rund zwei Millionen Euro sichergestellt.
Bargeld, Goldschmuck, Designertaschen und sogar ganze Tresore: Eine mutmaßliche Einbrecherbande soll in den vergangenen Monaten in mehreren Bundesländern ihr Unwesen getrieben haben. Die Täter reisten laut Polizei immer wieder aus Italien nach Österreich ein. Insgesamt konnten ihnen die Ermittler 15 Einbrüche, darunter ein versuchter, zuordnen.
Tresore im Visier
Die Täter hatten es auch auf Tresore abgesehen. Diese wurden einfach mitgenommen und später in Waldstücken aufgebrochen. Der Wert der gestohlenen Gegenstände beläuft sich auf rund 450.000 Euro, dazu kommen mindestens 200.000 Euro Sachschaden.
Vier Verdächtige festgenommen
Im August gelang der Polizei schließlich der Zugriff. Drei chilenische Staatsbürger im Alter von 25, 29 und 40 Jahren wurden in einer Wohnung in Wien-Donaustadt festgenommen. Eine 43-jährige mutmaßliche Mittäterin wurde am 18. Oktober in Rom gefasst und soll nach Österreich ausgeliefert werden.
200 Kilo Cannabis in Lkw entdeckt
Auch im Kampf gegen den internationalen Drogenschmuggel konnten die Ermittler einen Erfolg verbuchen. Nach einem Hinweis aus dem Ausland geriet ein bulgarischer Sattel-Lkw ins Visier der Polizei. Das Fahrzeug wurde bis zu seinem Abladeort in Traiskirchen (NÖ) observiert.
Als der Fahrer einen Teil der Drogen an einen Abnehmer übergab, schlugen die Beamten zu. Ein 58-jähriger Bulgare und ein 30-jähriger Slowene wurden festgenommen. Insgesamt stellten die Ermittler 200 Kilogramm Cannabis im Wert von rund zwei Millionen Euro sicher. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) lobte bei einer Pressekonferenz am Donnerstag die Arbeit der Ermittler.
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