Erstmals seit Mitte September ist Titelkandidat Grödig zurück an der Spitze der Salzburger Liga. Die Untersberg-Kicker bezwangen Anthering mit 3:1, profitierten von der Halleiner Nullnummer bei den defensivgewaltigen Straßwalchnern.
Der Matchplan von Straßwalchens neuem Trainer Markus Scharrer ging voll auf: „Wir müssen offensiv verteidigen. Mit hinten reinstellen erreichst du gegen solche Mannschaften nichts. Dafür sind sie uns spielerisch zu überlegen“, hatte er im Vorfeld des Salzburger Liga-Rundenhits gegen Hallein gemeint. Am Ende stand ein 0:0, mit dem beide Seiten leben konnten. „Beide Seiten haben sich relativ neutralisiert. Wir waren heute nicht so spritzig und stark wie in den letzten Spielen“, befand Gäste-Coach Christoph Lessacher. Scharrer ergänzte: „Das Remis war mehr als verdient. Hallein hat 90 Minuten nicht so ins Spiel gefunden, wir waren zumindest optisch besser.“ Sein Team bleibt als einziger Klub der Liga 2026 weiter ohne Gegentor.
Wir müssen offensiv verteidigen. Mit hinten reinstellen erreichst du gegen solche Mannschaften nichts. Dafür sind sie uns spielerisch zu überlegen.
Straßwalchen-Coach Maxl Scharrer erklärt seinen Plan
Topserie von Youngster ging weiter
Weil Grödig parallel Anthering 3:1 bezwang, sind die Deliu-Boys auch neuer Leader – und zwar erstmals seitdem 4:0 im Direktduell mit Hallein im September. „Wir haben uns aber schwer getan“, gestand Trainer Deliu. Denn: Man hatte den im Frühjahr ungeschlagenen Aufsteiger nicht so defensiv erwartet. „Wir mussten umstellen, weil Schubeck und Münnich ausgefallen sind“, erklärte Anthering-Sektionsleiter Hans Peter Hofmann die Fünferkette. Mit Solospitze Dicker hielt man zur Pause ein 0:0. Danach traf erst Rakic nach abgefälschtem Querpass ins lange Eck (50.). Beeindruckend: „Er hat unsere ersten acht Tore heuer aufgelegt oder selbst geschossen“, rechnete Deliu vor. Dieser Lauf endete erst mit Gsengers 2:0 nach abgeblocktem Corner (68.). Sarpe stellte nach abgelegtem Querpass auf 3:0 (83.), im Gegenzug gelang Spasic per Kopf nach Corner noch Ergebniskosmetik (84.).
Ebenso erstmals 2026 verlor Schlusslicht Hallwang, unterlag Puch mit 0:2. In einem munteren Auf und Ab traf Petscharnig via Stange und Rücken des Keepers zum 1:0 (35.), Uzunov sorgte per Abstauber nach Arifi-Schlenzer für den Endstand. Damit sind die Tennengauer die akutesten Sorgen nach dem Aufbegehren der Nachzügler vorerst los.
Siegtor in letzter Minute
Einen späten Sieg feierte der SAK im neuen 4-3-3-System in Eugendorf. Als alles mit einem torlosen Remis rechnete, rutschte just dem so souveränen Ex-SAK-Schlussmann Hasanovic ein Leibetseder-Kopfball durch die Finger (94.). „Wir waren zuletzt im Zentrum zu offen, mussten reagieren“, erklärte Obmann Walter Larionows die Systemänderung bei den Nonntalern.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.