Ausfälle verlängert

Krise im Nahen Osten: AUA ändert Flugplan erneut

Österreich
01.03.2026 14:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Wegen der angespannten Lage im Nahen Osten hat die AUA ihren Flugplan erneut geändert. Flüge nach Tel Aviv, Amman und Erbil sind nun bis einschließlich 8. März gestrichen – am Samstag war noch vom 7. März die Rede gewesen. Die Verbindungen nach Dubai entfallen vorerst bis inklusive 4. März.

Ebenso wurden den Angaben zufolge die Flugraumsperren nach Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Iran, Kuwait und Bahrain bis einschließlich 8. März verlängert. Flüge nach Teheran (Iran) blieben weiterhin bis Ende März ausgesetzt.

Luftverkehr in Region kam weitgehend zum Erliegen
Nach Militärschlägen der USA und Israels gegen den Iran und iranischen Vergeltungsangriffen stellten viele Airlines – darunter die AUA-Mutter Lufthansa sowie die ungarische Wizz Air – ihre Verbindungen ab Samstag in die Region ein und zahlreiche Lufträume wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen. Der Luftverkehr in großen Teilen in Nahost kam weitgehend zum Erliegen.

Tausende Reisende saßen fest oder mussten umgeleitet werden. Nach Angaben der Plattform Flightradar24 wurden laut der Deutschen Presseagentur an sieben großen Flughäfen mehr als 3400 Flüge gestrichen – darunter in Dubai, Abu Dhabi und Doha.

„Vorübergehende und teilweise“ Sperrung
Die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate kündigte eine „vorübergehende und teilweise“ Sperrung des Luftraums an. In Dubai wurden alle Flüge am internationalen Flughafen DXB sowie am Al Maktoum Airport (DWC) bis auf Weiteres ausgesetzt.

Auch Kreuzfahrtschiffe betroffen
Neben dem Flugverkehr geriet auch der Schiffsverkehr in der Golfregion ins Stocken. Das Kreuzfahrtschiff „MSC Euribia“ mit mehr als 6000 Passagieren lag Berichten zufolge in Dubai fest, eine geplante Orient-Kreuzfahrt wurde abgesagt.

Vom deutschen Anbieter TUI Cruises liegen die Kreuzfahrtschiffe „Mein Schiff 4“ und „Mein Schiff 5“ fest. „Die Sicherheit unserer Gäste und der Crew hat für uns jederzeit oberste Priorität“, hieß es auf der Website des Anbieters. Eine planmäßige Durchführung der Reisen sei derzeit nicht verantwortbar.

Krisenstab tagt erneut
Auch der Krisenstab im Wiener Außenministerium tagt erneut zum Nahost. Momentan sind rund 17.000 Österreicher im Krisengebiet registriert. Auch ein Aufruf zur Registrierung beim Außenministerium wurde in Gang gesetzt.

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