„Jetzt schwitzt er“
Aktivisten hängen Bild von Andrew in den Louvre
Der sensationelle Schnappschuss eines Pressefotografen von Andrew Mountbatten-Windsor nach seinem Polizeiverhör ging um die Welt – und hat es am Wochenende sogar bis in den Louvre geschafft. Eine Gruppe von Aktivisten hat in dem berühmten Museum heimlich eine Kopie des Bildes des Ex-Prinzen an die Wand gehängt und so für Verwirrung bei den Besuchern gesorgt.
Hinter der Aktion stecken britische Aktivisten, die sich auf Instagram „everyonehateselon“ nennen. Ihnen ist es gelungen, das Bild in einem unbeobachteten Moment nicht weit von der Mona Lisa entfernt im Sully-Flügel des Museums zu befestigen.
Eingerahmt ist die Fotografie mit einem breiten goldenen Rahmen, darunter hängt ein kleines weißes Schild, auf dem steht „He is Sweating Now“, angelehnt an eine entsprechende Schlagzeile des britischen Boulevardblattes „The Sun“, nach Andrews Festnahme und der anschließenden Einvernahme.
Bild nach 15 Minuten wieder abgenommen
Nach nur 15 Minuten wurde das „Kunstwerk“ wieder entfernt. In dieser kurzen Zeitspanne haben es jedoch zahlreiche Museumsbesucher betrachtet – teils belustigt, teils irritiert. „Everyone Hates Elon“, die Gruppe hat sich dem Protest gegen Superreiche und Supermächtige verschrieben, kommentierte ihre Aktion auf Instagram so: „Wir dachten, wir zeigen dem Ex-Prinzen, wie die Welt ihn in Erinnerung behalten wird.“
Die britische Polizei wiederum hat am Montag mitgeteilt, dass sie ihre Ermittlungen im Fall Andrew auf dem Gelände von Schloss Windsor fortsetzen wird. Die Thames Valley Police hatte den jüngeren Bruder von König Charles III. in der vergangenen Woche in Zusammenhang mit dessen Verbindung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zwischenzeitlich festgenommen.
Andrew aus seinem Luxus-Anwesen geworfen
Andrew Mountbatten-Windsor (66) hatte im Verlauf des Skandals aus der Royal Lodge, einem luxuriösen Anwesen auf dem Schlossgelände, ausziehen müssen. Die Polizei führte dort auch am Wochenende Durchsuchungen durch. Dem früheren Prinzen wird Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt vorgeworfen. Er soll in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter Informationen an den US-Finanzier Epstein weitergeleitet haben.
Andrews Verwicklungen in den Skandal hatten Großbritannien in Aufruhr versetzt – es war das erste Mal seit mehr als 350 Jahren, dass ein ranghohes Mitglied der Königsfamilie festgenommen wurde. Zu der aktuellen Entwicklung hat sich der Bruder des Königs bisher nicht geäußert. Vorherige Vorwürfe, bei denen es um mutmaßliche Sexualdelikte ging, hatte Andrew immer zurückgewiesen.

Tiefe Verwicklungen in Epsteins Machenschaften
Am Montagmorgen berichteten die britischen Medien über Untersuchungen der Londoner Metropolitan Police. Hier geht es im Kern um die Frage, ob bei Epsteins mutmaßlichem Menschenhandel mit Privatjets britische Flughäfen genutzt wurden. Im Fokus steht auch der Militärflugplatz Northolt. Der 2019 in Haft gestorbene Multimillionär hatte über Jahre einen Missbrauchsring mit einer bis heute unbekannten, hohen Zahl an Opfern betrieben.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt bei den Briten am Sonntagabend der Auftritt von Thronfolger Prinz William und dessen Frau Kate bei der Verleihung der britischen Filmpreise. Der Sohn von Charles – und Neffe von Andrew - wurde gefragt, ob er das vielfach ausgezeichnete Drama „Hamnet“ bereits gesehen habe. „Ich muss in einer ziemlich ruhigen Verfassung sein, und das bin ich im Moment nicht“, antwortete William. Er spare sich den Film auf.








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