Olympia-Flirt statt Medaillenfrust – das scheint das Motto von Eiskunstläuferin Lilah Fear jetzt zu sein. Sie sprach offen über „süße Typen“ im Olympischen Dorf.
Für Lilah Fear und ihren Partner Lewis Gibson endeten die zweiten Winterspiele in Folge mit Platz sieben. In der Kür war Fear bei einer Twizzle-Sequenz gestolpert. Sie blieb zwar auf den Beinen, doch die Medaillenchancen waren dahin. Der „Guardian“ sprach von einem „Albtraum auf dem Eis“. Fear selbst rang um Worte: „Ich fühle mich so schlecht, ich bin am Boden zerstört.“
„Es gibt hier wirklich viele süße Typen“
Einige Tage später ist der Schock zumindest teilweise verarbeitet und die 26-Jährige zeigt sich plötzlich von einer ganz anderen Seite. Im Gespräch mit dem britischen „Hello!“-Magazin verriet sie: „Ich würde es lieben, wenn Amors Pfeil mich trifft, denn es gibt hier wirklich viele süße Typen auf Top-Niveau aus verschiedenen Ländern.“
Während des Wettkampfs sei sie voll fokussiert gewesen, jetzt aber schaue sie sich um und sei offen dafür. Ob sie bereits neue Olympia-Pärchen entdeckt habe? „Ich glaube, es entstehen in dieser Woche viele Verbindungen. Ich habe noch keine neuen gesehen, aber es ist süß, wenn zwei Olympioniken zusammen sind und die Spiele als Paar erleben.“
„Wie im Ferienlager“
Das Leben im Olympischen Dorf beschreibt Fear als intensiv. „Ich wusste, dass es sozialer wird als 2022 während Corona, aber nach den ersten zwei Tagen war meine Batterie leer wegen der ganzen Interaktion.“ Überall treffe man Menschen, im Speisesaal säßen Hunderte Athleten. „Es ist ein unglaubliches soziales Erlebnis – so viele inspirierende Athleten zu treffen, Pins zu tauschen, all die spaßigen Aktionen mit Freunden mitzumachen.“
Ein Beispiel? „Es gibt eine Station, an der man ein Selfie machen kann, das dann auf eine Trinkflasche gedruckt wird, auf die man seinen Namen schreibt. Lewis hat sich die Haare schneiden lassen.“
Gibson ergänzt: „Es fühlt sich an wie im Ferienlager. Wie ein Internat oder Studentenwohnheim.“
„Wir wollen das genießen“
Sportlich ziehen sie ein gemischtes Fazit: „Mit zwei Programmen waren wir sehr glücklich. Mit einem nicht, aber mit diesem Verhältnis können wir gehen.“
Fear geht nun auf Flirtjagd. „Wir sind noch eine Woche hier und immer noch Olympioniken bei Olympia, egal was passiert ist. Wir wollen das genießen, sonst würden wir es später bereuen.“
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