Der FC Seestadt sorgt im Futsal für Furore. Erst vor wenigen Jahren gegründet, klopft der Verein nun bereist an die Tür der Bundesliga. In der Relegation geht es um den Aufstieg. Und zum Auftakt gibt es heute gleich ein Derby.
„Es wäre eine große Bestätigung für die Arbeit, die wir hier leisten, und ein klares Zeichen, welches Potenzial in Seestadt steckt. Für mich persönlich wäre es extrem emotional, weil unglaublich viel Herzblut in dieses Projekt geflossen ist“, skizziert Trainer Kabir Abbasi, die Bedeutung eines möglichen Aufstiegs in die erste Futsal Liga für den FC Seestadt.
Vor vier Jahren gründete Abbasi den Verein. Da es noch keinen Fußballplatz in Seestadt gab, entschieden sich die Verantwortlichen, mit Futsal zu starten – die richtige Entscheidung, wie sich jetzt herausstellt. „Futsal ist extrem intensiv, schnell und technisch anspruchsvoll. Es wird direkter und dynamischer gespielt als im klassischen Fußball. Spielintelligenz, Technik und Teamtaktik stehen im Vordergrund, genau das fasziniert mich“, so Kabir Abbasi über die rasante Entwicklung des Futsals. Der Großteil seiner Kicker spielt neben dem Futsal auch im klassischen Wiener Amateurfußball. Kein Problem, wie der Trainer betont: „Die Sportarten ergänzen sich sehr gut. Im Futsal lernen die Spieler viele Sachen, die ihnen auch auf dem großen Feld helfen.“
Mit Selbstvertrauen in die Relegation
In der laufenden Saison schnappte sich der FC Seestadt in der Gruppe B der zweiten Liga den Meistertitel und kämpft jetzt in einer Vierer-Relegation um den erstmaligen Aufstieg in die höchste Spielklasse. Die Mannschaft um Torjäger Ali Khodadadzada, der bereits Ostliga-Erfahrung hat, startet am Sonntag (19:45 Uhr) im Wiener Derby gegen den Tango Futsal Club Vienna in die Relegation. „Wir gehen mit viel Selbstvertrauen in die sechs Spiele. Meine Mannschaft ist bereit. Wenn wir fokussiert bleiben, ist der Aufstieg absolut realistisch“, zeigt sich der Trainer überzeugt von einer möglichen Platzierung unter den ersten zwei. In Zukunft will sich der Verein über den Hallenfußball hinaus weiterentwickeln. Sowohl Männer- als auch Frauenteams sollen ebenfalls auf dem Großfeld in Seestadt spielen. Der Schwerpunkt wird dabei vor allem auf die Nachwuchsarbeit gelegt. „Wir wollen hier stabile und professionelle Strukturen schaffen und jungen Spielern und Spielerinnen eine klare Perspektive bieten. Unser Ziel ist es, Seestadt sportlich bekannt zu machen.“
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