Nachdem Landsmann Vladyslav Heraskevych aufgrund seines Helmes von den Olympischen Spielen disqualifiziert worden war, setzte das ukrainische Rodel-Team im Staffelbewerb ein Zeichen – die anschließende Gruß-Botschaft wurde von der TV-Regie jedoch offenbar heruntergeregelt.
Am Donnerstagmorgen hatte Heraskevych seine Koffer packen und aus Südtirol abreisen müssen. Stunden später brachten Yulianna Tunytska, Ihor Hoi, Nazarii Kachmar, Andriy Mandziy, Olena Stetskiw und Oleksandra Mokh ihre Solidarität zum 27-Jährigen in Form einer Geste zum Ausdruck. Im Ziel angekommen gingen die Athleten in die Knie und hielten ihre Helme in die Höhe.
Anschließend ging es für das Team in der Box der Führenden, wo es die Gelegenheit nutzen wollte, eine Botschaft in die Kamera zu sprechen. Diese war jedoch kaum zu hören, offenbar war die Lautstärke zuvor heruntergeregelt worden.
„Wirkt schon kurios“
„Man hört aber, dass der Ton runtergepegelt ist“, wunderte sich auch ZDF-Moderator Jochen Breyer. „Wir haben extra noch einmal nachgeschaut. In anderen Fällen, wenn die Sportler in die Leadersbox kommen, ist der Ton voll drauf. Das wirkt schon kurios.“
Das OBS (Olympic Broadcasting Services), das für das Weltsignal zuständig ist, hat sich bislang nicht zu der Causa geäußert. Ob ein technischer Defekt oder der Versuch, die Sportler zu zensieren: Diskussionsstoff bietet die Szene allemal ...
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