Opernball-Vorfreude

Über nervöse Eltern und potenzielle Neu-Lugners

Adabei Österreich
12.02.2026 05:00

Heute ist es soweit, die große Vorfreude wird belohnt: Das 68. Wiener Staatsgewalze steht vor der Türe. Mittwochabend bei der Generalprobe wurden alle Schritte noch einmal akribisch geübt. Außerdem sprachen wir mit Ballorganisatorin Susanna Athanasiadis über die „Verlugnerung“ des Opernballs . . .

Bevor am Abend die Logen funkeln und das Parkett zur Bühne wird, herrschte am Mittwoch in der Staatsoper vor allem eines: Konzentration. Kein Blitzlicht, kein Applaus, dafür aber klare Ansagen und der Versuch, aus vielen Einzelnen eine perfekte Formation zu machen.

Für die Eröffnung stehen wieder 144 Debütanten-Paare bereit. So wurde noch einmal unermüdlich geprobt, gezählt und gedreht. Die Choreografen Maria Angelini-Santner und Christoph Santner achteten dabei auf jedes noch so kleine Detail.

Kommentieren auch heuer wieder das große Staatsgewalze: Christoph Wagner-Trenkwitz (li.) und ...
Kommentieren auch heuer wieder das große Staatsgewalze: Christoph Wagner-Trenkwitz (li.) und Karl Hohenlohe.(Bild: Alexander Tuma)
Am großen Abend muss jeder Schritt sitzen. Darauf schauten Maria Angelini-Santner und Bruder ...
Am großen Abend muss jeder Schritt sitzen. Darauf schauten Maria Angelini-Santner und Bruder Christoph Santner bei der Generalprobe ganz genau.(Bild: Alexander Tuma)

Neben Comedian Dr. Bohl, Christoph Plachutta und Paris Worseg ist auch Lilly Hohenlohe unter den Tänzern. Papa Karl wird das Geschehen auch heuer als Kommentator verfolgen. „Meine erste Tochter hat auch debütiert und ich dachte, ich würde ganz cool sein. Aber es rührt mich schon sehr“, so der Familienvater. In Momenten der Sprachlosigkeit müsse Kollege Christoph Wagner-Trenkwitz einspringen.

Vor Stolz platzte jedenfalls jetzt schon Mama Martina, die am Opernball-Abend gemütlich in einer Loge Platz nehmen wird.

Ballorganisatorin zur „Verlugnerung“
Susanne Athanasiadis: Im Talk über die Nachfolge des Baulöwen

Nach dem traurigen Ableben von Baumeister Richard Lugner wird der Opernball wohl nie mehr derselbe sein. Jahrzehntelang war er es, der die Hollywood-Stars nach Wien holte, mit ihnen über das Parkett tänzelte und im charmant-gebrochenem Englisch Smalltalk führte. Doch wer übernimmt nun diese Rolle?

Für die Ballorganisatorin Susanne Athanasiadis ist es vollkommen okay, dass es neue potentielle ...
Für die Ballorganisatorin Susanne Athanasiadis ist es vollkommen okay, dass es neue potentielle Lugners gibt.(Bild: Alexander Tuma)

Potenzielle Kandidaten stehen bereits in den Startlöchern und bringen ebenfalls internationale Gäste zum Opernball – darunter Sharon Stone, Al Bano, Fran Drescher oder Prinzessin Dianas Nichten. Die Frage ist aber: Können Karl Guschelbauer und Co. – oder sogar Lugners Tochter Jacqueline diese schillernde Tradition fortführen?

Wir haben bei der Generalprobe mit der Organisatorin des Opernballs Susanne Athanasiadis über die Zukunft der so hoch angepriesenen Ballnacht gesprochen und wollten wissen, was sie darüber denkt: „Ganz ehrlich: Ich glaube, der Versuch ist legitim. Es kann ja jeder versuchen. Am Ball selber bekommt man von dem ganzen Rummel nicht viel mit und für die normale Berichterstattung ist es gut, wenn sich was tut. Insofern hat Herr Lugner ja doch würdige Nachfolger gefunden, also geht das schon in Ordnung“.

Na bitte, wir können uns auf die nächsten Jahre also doch noch freuen ...

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