Wer war Salomon Sulzer? Ein bekennender Vorarlberger, der in Wien eine steile Karriere hinlegte und schon mit 13 Jahren mit seiner Sangeskunst zu beeindrucken verstand.
Dass er ein Juwel unserer kulturellen Landesgeschichte ist, rückte erst allmählich ins Bewusstsein, als im April 1991 in der Villa Heimann-Rosenthal das Jüdische Museum Hohenems eröffnet wurde. Nach der Renovierung der Synagoge erhielt der Raum des ehemaligen Bethauses seinen Namen – Salomon Sulzer. Bis dahin war er hierzulande praktisch unbekannt. Und ist es vermutlich noch immer, obwohl er die bedeutendste jüdische Musikerpersönlichkeit im Österreich des 19. Jahrhunderts gewesen ist.
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