Amdira-Youngster Savic

„Ich bin noch lange nicht am Ziel meiner Träume“

Sport
20.01.2026 10:21

Sergej Savic schrieb mit Österreichs U17 in Katar 2025 Fußball-Geschichte. Admira-Coach Thomas Silberberger zog den Verteidiger zuletzt zu den Profis hoch. „Ich möchte so oft wie möglich in den Matchkader kommen und Zweitliga-Minuten sammeln“, hofft das Talent.

„Die letzten Wochen waren sehr stressig und intensiv. Es gab aber viele tolle Momente, ich habe jeden Augenblick genossen.“ Admiras Youngster Sergej Savic eilte mit Österreichs U17-Nationalteam nach dem historischen zweiten Platz bei der WM in Katar zuletzt von Ehrung zur Ehrung.

Sergej Savic kam bei der U17-WM dreimal zum Einsatz
Sergej Savic kam bei der U17-WM dreimal zum Einsatz(Bild: GEPA)

Nächste Woche gibt’s noch eine „Audienz“ samt Auszeichnung bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen, dann sollte beim Verteidiger-Talent langsam Normalität einkehren. Ob er die jüngsten Ereignisse schon einordnen konnte? „Am Anfang nicht wirklich. Jetzt langsam wird mir klar, was wir da gemeinsam erreicht haben“, so Savic, der bei der U17-WM auf drei Einsätze kam, im Finale gegen Portugal im Finish eingewechselt wurde. „Eigentlich unfassbar, dass wir die zweitbeste Nation unseres Jahrgangs sind. Wir hatten keine Individualisten wie England, sondern eine echte Einheit.“

Admiras Youngster Savic hat sich bei den Profis voll rein.
Admiras Youngster Savic hat sich bei den Profis voll rein.(Bild: Admira Wacker)

Für den Günseldorfer ging’s nach dem Wunder von Katar gleich erfreulich weiter. Admira-Coach Thomas Silberberger beorderte ihn ja – quasi volley – zu den Profis. Beim jüngsten Test-0:3 in Graz gegen den GAK kam er eine Halbzeit lang zum Zug. Und machte dabei mit der harten Gangart des Profi-Fußballs Bekanntschaft. „Da weht schon ein anderer Wind. Ich habe fünf bis zehn Minuten gebraucht, um reinzukommen“, sieht Savic noch viel Luft nach oben. „Körperlich muss ich mit Sicherheit noch zulegen. Die Intensität ist einfach viel höher als bei den Admira Panthers oder im Nachwuchsbereich.“ 
„Dafür bin ich dankbar“
Die Routiniers greifen ihm unter die Arme. „Haudum und Malicsek haben mir bisher sehr geholfen, dafür bin ich dankbar. Ich versuche, jeden Tag zu lernen und mich zu entwickeln.“ U17-Team-Kollege Ndukwe wechselt im Sommer zu Liverpool. Was nimmt sich Savic für 2026 vor? „Ich möchte so oft wie möglich in den Matchkader kommen und Zweitliga-Minuten sammeln“, hofft der Abwehrspieler. „Ich bin noch lange nicht am Ziel meiner Träume.“

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