Wie Entwicklungsleitbilder helfen können, damit ganz Kärnten von der Koralmbahn profitiert? Die Regierung versucht sich in „ganzheitlicher Standortentwicklung“ – heuer folgt Teil zwei.
Die Koralmbahn fährt seit mehr als einem Monat von Kärnten in die Steiermark und zurück – ähnlich lange wie die Vorbereitung darauf wird darüber sinniert, wie unser Bundesland bestmöglich von dieser Annäherung profitieren kann.
Ein Punkt sind österreichweit einzigartige Entwicklungsleitbilder, die in Kärnten für vier Regionen – Klagenfurt Umland, Villach Umland, Völkermarkt und Wolfsberg – erarbeitet wurden. Sie definieren Schwerpunkte, Visionen, Ziele und Leuchttürme.
Ziele sind aus den Regionen heraus entstanden
„Wir haben uns gefragt: Was soll sich in den Regionen entwickeln und wo? Jede strategische Festlegung wurde räumlich verortet“, erläutert der zuständige VP-Landesrat LH-Stellvertreter Martin Gruber. Und er betont: „Wir sind nach dem Bottom-up-Prozess vorgegangen – das heißt, die Ziele sind aus den Regionen heraus entstanden. Die bestehenden Landesstrategien wurden dabei berücksichtigt.“
Soll heißen: Im Klagenfurter Umland ist das Projekt „20 Minuten Öffentlicher Verkehr“ ein Leuchtturm – mit dem Ziel, dass künftig jedes regionale Zentrum innerhalb von 20 Minuten mit den Öffis erreichbar sein soll. In Villach Umgebung beteiligen sich gleich neun Gemeinden an einem Projekt zur Gewerbe- und Industrieentwicklung.
Das gemeinsame Ziel sei eine „ganzheitliche Standortentwicklung“, so Gruber: „Das Kirchturmdenken ist gewichen, der Fokus liegt darauf, sich den Lebensraum und die Gesamtregion anzuschauen.“ Die Leitbilder werden in den nächsten Wochen der Öffentlichkeit präsentiert, heuer sollen welche für die Regionen Feldkirchen, Hermagor, St. Veit und Spittal folgen.
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