Österreichs Motorrad-Hoffnung Leo Rammerstorfer ist seinem Traum von der MotoGP ein gutes Stück nähergerückt! Der 21-jährige Oberösterreicher startet 2026 in der Moto3-Weltmeisterschaft für das SIC58 Squadra Corse Team von Paolo Simoncelli, Vater des verstorbenen Marco Simoncelli.
Rammerstorfer behauptete sich in den Nachwuchsserien wie dem Red Bull Rookies Cup und dürfte nach aktuellem Stand der einzige österreichische Fahrer in den WM-Klassen MotoGP, Moto2 und Moto3 sein.
„Jeder einzelne Punkt, jede Aufholjagd und jede starke Trainingsleistung waren Bausteine auf einem Weg, der immer klarer in Richtung Weltmeisterschaft geführt hat“, hieß es in einer Aussendung von Rammerstorfers Management am Samstag.
„Logische Konsequenz aus Leistung, Reife und Konstanz!“
„Dass dieser Weg nun in den nächsten, entscheidenden Abschnitt mündet, ist kein Zufall, sondern die logische Konsequenz aus Leistung, Reife und Konstanz.“ Rammerstorfers neues Team erklärte: „Für 2026 haben wir uns erneut entschieden, an einen jungen Mann zu glauben, der hungrig und talentiert ist und noch einen langen Weg vor sich hat.“
Schicksalsschlag für Rosenthaler
Der letzte Österreicher mit Moto3-Starts ist Jakob Rosenthaler, der 2025 auf fünf Einsätze kam und aktuell auf eine Spendenaktion setzen muss. Denn durch einen Großbrand zu Silvester wurde nahezu das gesamte Rennsport-Equipment des Oberösterreichers zerstört.
Der bisher einzige Österreicher mit Renneinsätzen in der MotoGP ist Martin Bauer. Im Jahr 2013 nahm der Niederösterreicher an zwei MotoGP-Rennen teil, landete auf den Plätzen 21 sowie 20 und verschwand danach wieder von der Bildfläche.
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