Fast Kopf an Kopf gehen die beiden Ski-Großmächte in die Wochen der Klassiker. Stefan Brennsteiner will heute die Serie von Marco Odermatt brechen und damit weiter in Rot bleiben.
Fünf Pünktli, wie es die Schweizer ausdrücken, trennen die großen Ski-Erzrivalen im Nationencup. Die zuletzt von den Eidgenossen genüsslich belächelten Österreicher sind plötzlich wieder ein ernst zu nehmender Gegner geworden! Spannung pur also vor dem großen Klassiker-Jänner.
Genau das gilt auch für den heutigen Riesentorlauf auf dem Chuenisbärgli in Adelboden (10.30 und 13.30 Uhr). Auch wenn es an der glasklaren Favoritenrolle von Marco Odermatt kaum etwas zu rütteln gibt. „Odi“ hat dieses Rennen zuletzt viermal in Serie gewonnen. Das war in Adelboden davor nur Ingemar Stenmark (1979 bis 1982) gelungen. Legt Odermatt heute den fünften Streich in Folge hin, wäre das also ein neuer Adelboden-Rekord.
Feller mit Kult-Status
Mit dem roten Trikot des Weltcup-Führenden im Riesentorlauf geht aber Stefan Brennsteiner ins Rennen. „Und schön wäre, wenn ich mit diesem Trikot Adelboden auch verlassen würde“, grinst der Salzburger. Ein Sieg in Adelboden ist ja für jeden Riesentorläufer der Ritterschlag. „Ein Klassiker von A bis Z. Am meisten taugen mir der Zielhang und dann die Stimmung im Ziel. Es wäre richtig cool, wenn die Schweizer uns Österreicher bejubeln würden.“
Für Marco Schwarz kommt in seinem persönlichen Jänner-Klassiker-Ranking Adelboden gleich nach Kitzbühel auf Platz zwei. „Man spürt hier förmlich das Publikum.“ Schwarz wird kommende Woche in Wengen und dann auch in Kitz Abfahrtstrainings bestreiten. Aber nur zur Vorbereitung auf die Super-Gs. Renneinsätze in den Abfahrten sind dort nicht am Plan. Spekulationen, dass „Blacky“ aber eventuell unser vierter Olympia-Abfahrer werden könnte, sind bereits eröffnet worden …
Den Nationencup haben die Schweizer übrigens zuletzt dreimal in Serie und in fünf der vergangenen sechs Saisonen gewonnen. „Wenn wir alle zusammen unsere Leistungen bringen, dann stellt sich die Frage sowieso nicht, dann werden wir die Nase vorne haben“, sagt Raphael Haaser, der in seiner WM-Gold-Disziplin Riesentorlauf diese Saison noch auf den Aha-Effekt wartet. Genauso wie Manuel Feller, der bei den Fans in der Schweiz – vor allem aufgrund seiner Gesangseinlagen – Kultstatus besitzt.
Alles angerichtet in Kitz
Und heute mit hoher Startnummer die Quali für den zweiten Lauf schaffen will. „Egal, wie schlecht ich drauf bin, wenn ich nach Adelboden komme, gibt mir das immer einen positiven Schub!“ Absolut keine Probleme gab’s gestern bei der Schneekontrolle für die Hahnenkamm-Rennen in Kitz. Wo übrigens der Abfahrts-Samstag bereits (so gut wie) ausverkauft ist!
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